Ratgeber

Pflanzen fürs Kinderzimmer: So lernen Kinder die Natur kennen

Während die vielen Vorteile des "grüneren Wohnens" unumstritten sind, gibt es bei Pflanzen fürs Kinderzimmer doch einige Bedenken. Zu Unrecht, denn der altersgerechte Umgang mit Kinderzimmer-tauglichen (!) Pflanzen schadet den Kindern nicht. Ganz im Gegenteil: Sie haben Spass, übernehmen Verantwortung und lernen zwanglos die Basics über die Pflanzenwelt. Welche Pflanzen sich eignen und wie Sie das Interesse der Kinder wecken und erhalten, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Inhalt:

Warum Pflanzen ins Kinderzimmer?

Ein Wohnraum ohne eine einzige lebendige Pflanze wirkt immer etwas steril. Das gilt auch fürs Kinderzimmer, doch sind es nicht nur optische Vorteile, die dafür sprechen, Pflanzen auch im Kinderzimmer zuzulassen.

  1. Pflanzen verbessern die Raumluft: Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit, produzieren Sauerstoff und filtern Schadstoffe heraus. Die Keimbelastung sinkt nachweislich und das Blattwerk bindet Staubpartikel aus der Luft. 
     
  2. Große Pflanzen dämpfen auch den Schall, was im Kinderzimmer durchaus von Vorteil sein kann.
     
  3. Der Anblick von Pflanzen wirkt beruhigend und entspannend. Das Beobachten ihres Wachstums, das Gießen und Pflegen sind meditative, konzentrierte Tätigkeiten, die Stress abbauen, unter dem heute auch Kinder schon leiden. Die Farbe Grün wirkt an sich schon beruhigend, zudem ist das Pflanzenpflege eine "wenig komplexe" Aktivität und bildet so ein Gegengewicht gegenüber den vielen immer komplexer werdenden Anforderungen unserer Zeit.
     
  4. Sogar gegen das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) setzen Therapeuten mittlerweile auf die entspannende Wirkung von Pflanzen, da der Kontakt die Kinder ruhiger und aufnahmefähiger macht.

Fazit: Pflanzen tun Körper und Seele gut!  Das sollten wir also auch fürs Kinderzimmer nutzen. Es aber einfach genauso mit gängigen Zimmerpflanzen zu "begrünen" wie das heimische Wohnzimmer, wäre nicht empfehlenswert. Unfälle, Verletzungen und Frusterlebnisse müssen vermieden werden, indem wir den Umgang mit Pflanzen altersgerecht gestalten, kinderfreundliche Pflanzen wählen und die Kleinen bei ihren ersten Erfahrungen mit Pflanzen unterstützen.

Aber nehmen Pflanzen den Kindern nicht Nachts zuviel Sauerstoff weg?

Nein! Zwar ist das Kinderzimmer meist auch Schlafzimmer und tatsächlich produzieren die meisten Pflanzen nur tagsüber Sauerstoff und geben nachts CO² ab. Die CO²-Produktion ist jedoch so minimal, dass man sie vernachlässigen kann. So hat Frau Dr. Vanessa Hörmann vom Umweltbundesamt im Rahmen ihrer Doktorarbeit nachgemessen und festgestellt, dass ein Quadratmeter grüne Blattfläche pro Stunde ungefähr 125 Milliliter Kohlendioxid abgibt,  ein schlafender Mensch dagegen in der Stunde 15 bis 30 Liter Kohlendioxid ausatmet. Doch noch niemand ist auf die Idee gekommen, ein Geschwisterkind wegen "Luftraub" aus dem gemeinsamen Kinderzimmer zu verbannen! (Siehe dazu auch unseren Ratgeber "Pflanzen im Schlafzimmer").

Pädagogisch sinnvoll: Was Kinder beim heimischen Gärtnern lernen

Es braucht keinen eigenen Garten, um Kindern erste Erfahrungen mit Pflanzen zu ermöglichen. Solange sie nur Gegenstände kennen, die sich nicht von selbst verändern, ist ihr Weltbild noch sehr unvollständig. Pflanzen im Kinderzimmer sind ein erster Einstieg in die Umwelterziehung, an die in Kita und Schule dann angeknüpft werden kann. Schon beim Zusehen bei der Pflanzenpflege, dann beim Mitmachen unter Aufsicht lernen sie sehr viel über die Pflanzenwelt:

  • dass eine Pflanze ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen ist
  • dass eine Pflanze wächst, gedeiht, blüht und auch mal eingeht
  • dass man vorsichtiger mit Pflanzen umgehen muss als mit Spielzeug

Die Kinder machen wichtige, unmittelbare Erfahrungen durch Anfassen, Riechen und Schmecken - wobei auch gleich gelernt wird, dass man Zimmerpflanzen in aller Regel nicht essen darf. Je älter und verständiger das Kind ist, umso mehr kann es eine oder mehrere Pflanzen eigenständig versorgen und lernt dabei:

  • dass man das Gedeihen unterstützen, aber nicht gänzlich bestimmen / beschleunigen kann
  • dass verschiedene Pflanzen verschiedene Bedürfnisse haben (Licht/Standort, Wasser, Düngung, Winterruhe).
  • dass man Geduld haben muss
  • dass man immer Verantwortung für eine Zimmerpflanze hat, da sie sich nicht selbst versorgen kann.

Kinder sind grundsätzlich neugierig und machen gerne alles mit und nach, was Erwachsene machen. Sie entwickeln einen Forschungsdrang, den man unterstützen kann und sollte. Die Pflanzenwelt bietet sich dafür an, denn ihre Vielfalt bringt nicht nur Kinder immer wieder zum Staunen. So legt man bereits in jungen Jahren Grundsteine für das Interesse und die Liebe zur Natur, die in späteren Jahren  - auch nach langen Pausen mit anderweitigen Interessen! -  ihre Früchte trägt. Z.B. in einem eigenen Garten, beim "Urban Gardening" in der Nachbarschaft oder in einem weiter reichenden Engagement für Natur und Umwelt.

Vom Baby zum Schulkind: Was können Kinder mit Pflanzen anfangen?

Es gibt keine exakten Jahresangaben, ab wann kleine Zimmergärtner eine Pflanze eigenständig pflegen können, denn natürlich entwickeln sich Kinder verschieden. Im Schnitt ist ein Kind 10 bis 12 Jahre alt, wenn es die volle Verantwortung für eigene Pflanzen übernehmen kann. Jüngere können aber auch schon einiges tun, wenn sie von ihren Eltern unterstützt werden.

Für die verschiedenen Lebensalter und Entwicklungsstadien gibt es immerhin allgemeine Empfehlungen:

  1. Säuglinge und Krabbelkinder:  Sie erkunden die Welt mit allen Sinnen und stecken alles in den Mund, was ihr Interesse weckt. Also auch Blätter und Blüten, genau wie die dazu gehörige Pflanzerde, sofern sie sie entdecken. Daher gilt: Im Baby- und Krabbelalter sollte man Pflanzen komplett außer Reichweite der Kinder aufstellen oder ganz auf sie verzichten. Das gilt auch für ungiftige und sogar essbare Pflanzen. Unerreichbare Hängekörbe, hängende oder hoch oben stehende Pflanztöpfe mit bunten Blüten oder interessant gemusterten Blättern können natürlich für das Baby ein "Hingucker" sein, ohne das es irgendwie gefährdet würde.

  2. Kleinkinder im Alter von zwei bis drei Jahren können schon gemeinsam mit Mama oder Papa mit einer kleinen Kinderkanne Blumengießen oder schnell keimende Samen (z.B. Kresse) aussäen. Danach müssen die Pflanzen und Samenschalen aber wieder ausser Reichweite gestellt werden.

  3. Im Kita- bzw. Vorschulalter können Kinder schon besser verstehen, wie man mit einer Pflanze umgehen muss. Sie freuen sich, wenn man ihnen eine eigene Pflanze schenkt (z.B. eine Gerbera mir großen farbstarken Blüten oder ein Usumbaraveilchen). Unter Aufsicht der Eltern können sie die Pflanze gießen, Abgestorbenes abzupfen oder auch Ableger einsetzen (etwa eines der vielen "Kindel" einer Grünlilie).

  4. Ab dem Grundschulalter können Kinder eine Pflanze bereits etwas selbständiger pflegen, sie haben mehr Überblick, verstehen mehr und sind geduldiger. Jetzt finden sie es auch noch spannend, wenn ein Samen etwas länger braucht zum Keimen. Wichtig bleibt, dass die Eltern regelmäßig nachschauen, ob die Pflanze nicht übergossen oder vergessen wurde. Unauffälliges Kontrollieren, Nachgießen und Staunässe beseitigen ist in diesem Alter noch keine Entmündigung, sondern ein sinnvolles Vermeiden von Frusterlebnissen.

  5. Ab zehn bis zwölf Jahren ist ein Kind fähig, eigenständig eigene Pflanzen zu pflegen. Wenn es sich trotz verschiedener Anregungen und Angebote nicht dafür interessiert, sollte man keinen Zwang ausüben, um nicht einen späteren Zugang zum Thema zu verbauen. In der Pubertät lässt das Interesse am Gärtnern drinnen wie draußen meist sowieso nach - kein Drama, sondern ein ganz normales Entwicklungsstadium.

Welche Pflanzen haben im Kinderzimmer nichts zu suchen?

Pflanzen fürs Kinderzimmer sollten natürlich möglichst "sicher" sein, den Kindern also auf keinen Fall schaden können. Daraus ergeben sich folgende Ausschlusskriterien für die Wahl geeigneter Pflanzen:

  1. Keine Pflanzen mit Dornen oder Stacheln, also scheiden z.B. Kakteen, Topfrosen und Agaven aus.
     
  2. Keine Pflanzen mit scharfkantigen Blättern, an denen man sich schneiden könnte, also z.B. keine Drachenbäume, Zierananas, Palmlilien, Lanzenrosetten u.a., auch keine scharfkantigen Ziergräser.
     
  3. Keine stark duftenden Pflanzen, die evtl. nachts Kopfschmerzen verursachen oder gar Allergien auslösen könnten, wie z.B. Hyazinthen, Narzissen, Lilien und Jasmin. Bei Allergie-Verdacht auf jeden Fall mit dem Hausarzt klären, welche Pflanzen unproblematisch sind!
     
  4. Keine extrem empfindlichen, schwierig zu pflegenden Pflanzen, da die Kinder (und gelegentlich auch wir Erwachsene) damit überfordert sind und Frust garantiert ist, wenn die Pflanze wegen Pflegefehlern eingeht.
     
  5. Kranke Pflanzen: verschimmelte Erde, von Pilzen oder Schadinsekten befallene Exemplare sofort entsorgen!
     
  6. Stark giftige Pflanzen dürfen selbstverständlich auch nicht ins Kinderzimmer! Aber was ist mit all den "Unverträglichen" bzw. nur ein bisschen oder nur für Katzen giftigen Pflanzen?

Da die Frage der Giftigkeit viele Eltern bewegt und natürlich niemand gerne ein Risiko eingehen möchte, werden wir zu diesem Punkt etwa ausführlicher.

Giftpflanzen, leicht giftige und "unverträgliche" Pflanzen

Natürlich wäre es am einfachsten, würde man in einen solche Ratgeber schreiben: Alle giftigen Pflanzen sind  im Kinderzimmer tabu! Dann wäre man auf der sicheren Seite und gewiss würde diesem Satz niemand widersprechen. So einfach ist es aber leider nicht - und zwar hauptsächlich aus zwei Gründen:

  1. "Giftig" ist ein relativer Begriff, denn
    • es gibt extrem giftige Pflanzen, die schon bei Berührungen Hautreizungen verursachen oder schon der Verzehr geringer Mengen (Knolle, Stengel, Blattwerk oder Blüten) zum Tod führen kann.
       
    • Andererseits gelten Pflanzen als "giftig", die beim genaueren Hinsehen nur für Katzen oder Kaninchen giftig sind - oder die erst beim Verspeisen großer Mengen beim Menschen giftig wirken.
       
    • Sodann sind da noch die "Unverträglichen", auch gern als "giftig" bezeichnet, die nur bei empfindlichen Personen und bei Verzehr einiger Mengen Magenbeschwerden verursachen.
  2. Kinder müssen den Umgang mit giftigen, wenig giftigen und nur unverträglichen Pflanzen lernen. In aller Regel beginnt das im heimischen Haushalt, in dem oft mehr "giftige" Zimmerpflanzen stehen als man denkt. Und sehr bald schon begegnen sie in der Umwelt giftigen Pflanzen, die nicht etwa selten sind, sondern als Spontangrün in Städten wachsen und in vielen Gärten häufig vorkommen.

Das Gartenmagazin Plantopedia listet auf einer Checkliste Zimmerpflanzen, die für Babys und Kinder giftig sind, 20 beliebte Arten auf, die auch in anderen Listen regelmäßig genannt werden:

Alpenveilchen (Cyclamen), Azalee (Rhododendron simsii und weitere), Becherprimel (Primula obconica), Buntwurz (Kaladium), Christusdorn (Euphorbia milii), Dieffenbachie (Dieffenbachia seguine), Efeutute (Epipremnum aureum), Einblatt (Spathiphyllum), Fensterblatt (Monstera), Flamingoblume (Anthurium), Gummibaum (Ficus), Kalanchoe(ein Dickblattgewächs), Korallenbäumchen (Erythrina), Lilien (Lilium), Narzissen (Narcissus), Rittersterne (Amaryllis), Ruhmeskrone (Gloriosa superba), Strahlenaralien (Schefflera), Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima), Wüstenrose (Adenium obesum).

Wir raten zu einem Arten- und altersgerechten Umgang mit diesen Pflanzen:

  • Babys, Kleinkinder und kleine Kinder, bei denen noch eine Restgefahr besteht, dass sie Pflanzenteile in den Mund nehmen, sollten gar nicht mit diesen Pflanzen in Kontakt kommen - erst recht nicht im eigenen Kinderzimmer!
     
  • Alle Kinder sollten keinen Kontakt mit Pflanzen haben, die bei Berührung Hautreizungen verursachen können. Auch sie eignen sich nicht fürs Kinderzimmer.
     
  • Pflanzen, die nur beim Verzehr eine Giftwirkung entfalten (z.B. Weihnachtsstern, Gummibaum/Ficus) bzw. lediglich als "unverträglich" gekennzeichnet sind, dürfen von älteren Kindern durchaus gehalten werden, jedoch sollte man sie auf jeden Fall über die Giftigkeit aufklären!

Und sonst? Immer recherchieren!

In der o.g. Checkliste ist genau beschrieben, welche Pflanzenteile giftig sind, wie groß die Gefahr ist und welche Symptome drohen. Auch bei jeder anderen Pflanze, die fürs Kinderzimmer oder die Familienwohnung in Betracht kommt, sollte vor der Anschaffung genau recherchiert werden, wie es sich mit der Giftigkeit verhält. Kauft man im Blumenladen oder Gartenfachhandel, kann man sich auch dort informieren lassen, aber nachrecherchieren ist sicherer, denn auch in Blumenläden stehen mittlerweile nicht zwingend Fachkräfte.

Die Informationszentrale gegen Vergiftungen im Uniklinikum Bonn stellt eine umfangreiche Liste vieler giftiger und gering giftiger Pflanzen zur Verfügung, allerdings Zimmer- und Freilandpflanzen bunt gemischt,

Welche Pflanzen fürs Kinderzimmer ? Die Positivlisten

Anstatt sich mit der möglichen Giftigkeit unzähliger Zimmerpflanzen auseinander zu setzen, kann man sich auch an Positivlisten orientieren, die ungiftige Pflanzen für das Kinderzimmer empfehlen. Z.B. die folgenden:

  • Die Pflanzenenzyklopädie empfiehlt als Pflanzen fürs Kinder- und Babyzimmer: Gerbera, Peperomia ‘Luna’, Grünlilie, Dreimasterblume und Schwertfarn ‘Bostoniensis’.

  • HausGarten.net empfiehlt fürs Kinderzimmer: Bergpalme, Blaues Lieschen, Dickblatt, Dreimasterblume, Gloxinie, Echeveria, Grünlilie, Hibiskus, Kaffeebaum, Osterkaktus, Steckenpalme, Usambaraveilchen, Zyperngras

  • Das Gartenlexikon.de listet sehr viele "ungiftige Topfpflanzen für Innenräume", sowie ungiftige Palmen und Ampelpflanzen auf, allerdings sind nicht alle Kinderzimmer-geeignet. Diese muss man also noch selber heraus sortieren.

Pflanzen für Kinder: Interesse wecken und halten

Kinder sind extrem neugierig auf die Welt, also ist es nicht sehr schwer, ihr Interesse an Pflanzen zu wecken, wenn diese auf irgendeine Weise spannend wirkt. Hier ein paar Anregungen für verschiedene Lebensalter:

  1. Starkfarbige Blüten faszinieren schon Babys und Kleinkinder, auch wenn die Pflanzen, was sich sehr empfiehlt, noch außerhalb ihrer Reichweite bleiben. Statt eines Mobiles können sie z.B. auch eine bunte blühende, von der Decke hängende Ampelpflanze bewundern!
     
  2. Mitmachen reizt: Schon mit zwei und drei Jahren machen Kleinkinder gerne mit, was die Eltern tun. Gibt man ihnen eine Kindergießkanne und lässt sie diese selbst aus einem Eimer Wasser (oder dem Waschbecken) auffüllen, gießen sie gerne mit und lernen so die Basics der Pflanzenpflege.
     
  3. Die eigene Pflanze: Schenkt man dem Kind eine "Lieblingspflanze" zum selber pflegen, identifiziert es sich leicht mit diesem neuen "Eigentum" und ist sehr motiviert, die Pflanze auch zu versorgen. Je nach Alter müssen die Eltern allerdings noch unterstützen, denn weder das Gedächtnis noch die erforderliche Geduld sind bei Kindern im Vorschulalter schon sehr ausgeprägt.
     
  4. Mitbestimmen lassen: Ältere Kinder sollte man grundsätzlich über die Auswahl der Pflanzen fürs Kinderzimmer mitbestimmen lassen. Dann ist die Chance sehr viel größer, dass sie sich für die Pflanzen und ihre Pflege interessieren, sehr viel größer als wenn man ihnen Pflanzen einfach hinstellt.
     
  5. Kinder mögen schnelle Erfolge:  Zügig keimende Samen, schöne Blüten oder Früchte, die man essen kann. Säen Sie mit den Kindern Küchenkräuter an, z.B. Kresse, Schnittlauch oder Ruccula, die schon bald sichtbar werden! Ein eigenes "Fensterbankbeet" kann mit einer Wildblumenmischung bestückt werden und wächst zu einer kleinen Blütenwiese heran. Begeistert sind Kinder auch von kleinwüchsigen Tomaten oder Erdbeeren im Topf, die ebenfalls auf Fensterbänken wachsen und beerntet werden können. 
     
  6. Selbst angebautes Gemüse wie Tomaten, Zucchini und Salat hat schon manches Kind dazu verführt, es dann auch mit Freude zu ernten und zu essen!
     
  7. Interessante Formen: die Vielfalt der Pflanzen ist riesig und alles, was "nicht ganz normal" aussieht, ist für Kinder besonders interessant. Z.B, der stachelfreie Osterkaktus, der tolle Blüten ansetzt, oder die "Erbse am Band" mit ihren vielen perlenartig an Schnüren aufgereihten Rundblättern. Auch das Brutblatt (Bryophyllum pinnatum) mit seinen witzigen Tochterpflanzen an den Blatträndern kann Kinder richtig begeistern!
     
  8. Ungewöhnliche Namen: Pflanzen wie die Affenschaukel (Sedum morganianum) oder die Henne mit Küken (Tolmiea menziesii) sprechen Kinder besonders an, denn sie wollen sehen, inwiefern der Name tatsächlich etwas mit der Pflanze zu tun hat.
     
  9. Selbst Pflanzen vermehren: das geht besonders gut und leicht mit den Ablegern (Kindeln) der Grünlilie - da machen Kinder gerne mit bzw. sind stolz, wenn sie so selbst weitere Topfpflanzen herstellen können.

Diese Liste ist natürlich nicht vollständig. Wenn das Interesse erst einmal geweckt ist, fallen Ihnen und Ihren Kindern sicher noch viele weitere spannende Erlebnisse und Aktivitäten mit Pflanzen im Kinderzimmer ein. Und natürlich dann auch bald auf dem Balkon, vielleicht im Garten, oder draußen beim Spaziergang.

 

Weitere Ratgeber zu Pflanzen in Wohnräumen finden Sie hier:

Pflanzen im Schlafzimmer - Pflanzen in der Küche - Pflanzen im BadezimmerPflanzen im Wintergarten

Fragen und Antworten

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