Ratgeber

Mit Pflanzkübeln den Eingang gestalten

Mit Pflanzkübeln als Portalvasen lassen sich Eingänge, Tore und Durchgänge schnell und einfach aufwerten. Passend gewählte Kübel setzen ästhetische Akzente und wirken an der emotionalen Einstimmung auf die Räumlichkeiten mit. Dieser Ratgeber vermittelt Kriterien für die richtige Wahl und gibt Tipps für die Bepflanzung. Lassen Sie sich inspirieren!

Portalvasen sind Pflanzkübel, die einen Eingang oder Durchgang flankieren, aber auch solche, die durch die Aufstellung rechts und links eines Wegs eine Durchgangssituation erst erschaffen. In der Regel sieht man sie im Duo, doch können es auch mal vier oder sechs sein, etwa auf einer großflächigen Treppe.

Wo können Portalvasen aufgestellt werden?

Vielerlei Standorte eignen sich für die Verschönerung ihrer Eingangsbereiche durch Portalvasen, zum Beispiel:

  • Ladengeschäfte im stationären Einzelhandel
  • Dienstleistungsbetriebe mit Kunden- und Klientenverkehr
  • Hotels und gastronomische Betriebe
  • Veranstaltungsorte: Vereinshäuser, Festhallen, Clubs...
  • Öffentliche Gebäude mit Publikumsverkehr
  • Einfamilienhäuser mit und ohne Vorgarten
  • Gärten:  Eingangstore, Durchgänge, Lauben

Neben den Standorten im Außenbereich sind Portalvasen auch in Innenräumen attraktiv und können die Atmosphäre der Räume deutlich verbessern:

  • In weitläufigen Bürogebäuden mit mehreren Räumen und Fluren
  • In Fitnesscentern, Saunalandschaften und Kurbetrieben
  • In Shopping-Malls, Hotel-Foyers, Veranstaltungsorten...
  • In großzügigen Wohnungen und Villen.

In den Innenbereich kommen Pflanzkübel als Portalvasen überall dort in Betracht, wo man von einem Raum oder Flur aus einen anderen betritt.

Kriterien für die Wahl der passenden Pflanzkübel als Portalvasen

Zweifellos ist die Wahl eines Pflanzkübels in hohem Maße eine Frage des persönlichen Geschmacks. Dennoch ist es sinnvoll, einige Kritierien zu bedenken, die speziell für den Einsatz als Portalvase wichtig sind. Insbesondere bei der Aufstellung in Außenbereich hat die Verschönerung der Eingangssituation mit Pflanzkübeln in aller Regel den Zweck, bei Passanten und Besuchern einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Grund genug, vor dem Kauf einige Kritierien zu berücksichtigen, die vor einem Fehlgriff zuverlässig schützen.
 

1. Standort und Umfeld

Die Pflanzkübel müssen zum Gebäude bzw. zum Umfeld passen, in dem sie stehen sollen. Dabei ist sowohl Stil und Architektur des jeweiligen Gebäudes bzw. Bereichs zu bedenken als auch seine Funktion, ein evtl. bestehendes Image bis hin zur "Corporate Identity" vieler Unternehmen und Geschäfte. Da die möglichen Situationen sehr vielfältig sind, hier ein paar Beispiele für solche Überlegungen:

  • Am eigenen Gartentor ist vieles möglich, was bei einer Bankfiliale fehl am Platz wäre: Je privater der Standort, desto größer die Freiheit der Wahl.
  • Wer eine kleine Pension betreibt, wird vor dem Eingang kaum Pflanzkübel aufstellen, die eher zu einem 500-Zimmer-Hotel mit Präsidenten-Suite passen.
  • Andererseits kann ein Lokal oder Hostel, das vor allem von Studierenden besucht wird, mit sehr auffälligen, witzig dekorierten Pflanzkübeln genau richtig liegen.
  • Schlichte, gradlinige Kübel passen gut zu modernen Fassaden, aber weniger gut vor ein verschnörkeltes Jugendstilhaus.

Zu abstrakt? Es wird gleich konkreter!

2. Größe und Form

Um ihre Funktion als Portalvase rechts und links eines Eingangs erfüllen zu können, dürfen die Pflanzkübel nicht zu klein sein. Wie sie wirken, hängt dabei aber auch ganz wesentlich von der Höhe der Bepflanzung ab. Grundsätzlich gilt: 

  • Eher niedrige Pflanzkübel (40, 50 cm hoch) eignen sich für die hohe Bepflanzung, z.B. mit den beliebten pflegeleichten Koniferen. Beispiele sind die würfelförmigen Pflanzkübel BLOCK und der runde NEW RONDO.
  • Hohe, säulenförmige Pflanzkübel (80, 100, 120 cm) sind optimal für niedrige oder mittelhohe Bepflanzungen. (Beispiele: BLOCK, ESTRA, CITY). Ist der Grundriss groß genug (ab 40cm), kann man auch eine höhere Bepflanzung wagen, doch ist immer die Belastung durch Windböen mitzudenken. Es kommt also auch auf den Standort an!

Die Form der Portalvasen ist Geschmackssache, sollte aber zur Räumlichkeit passen.

  • Gradlinige eckige Kübel wie die vielen Varianten des BLOCK wirken etwas strenger als die gefälligeren runden oder vasenförmigen Pflanzgefäße (ARTOS, MEGA)
  • Besondere Formen, die die Grundform kreativ variieren (QUARON, TOP DESIGN) sorgen für den zusätzlichen Hingucker-Effekt.

Tipp: Im VIVANNO-Pflanzkübel-Shop können Sie sich sämtliche Pflanzgefäße sortiert nach Größe, Form und weiteren Kritierien anzeigen lassen!

3. Farbe und Oberflächendesign

Dieser Aspekt einer Kaufentscheidung hängt wohl am stärksten vom individuellen Geschmack ab. Da Farben jedoch ganz verschieden wirken, haben wir zu den Kriterien der Farbwahl einen eigenen Ratgeber bereit gestellt: Pflanzkübel Farben - Tipps für die richtige Farbwahl. Neben der psychologischen und kulturellen Bedeutung der Farben ist zudem der Standort ausschlaggebend: Passen festliche bzw. repräsentative Kübel, eher seriös unauffällige Portalvasen oder knallige, auffällige Pflanzgefäße besser zum jeweiligen Raum oder Gebäude?

Neben der Farbe stellt sich auch die Frage des Oberflächendesigns. Matte, raue, hoch glänzende, geriffelte und gestreifte Oberflächen stehen zur Verfügung, bis hin zum natürlichen Rost des Cortenstahls, der sich abhängig vom Wetter erst während der Nutzung entwickelt. Ob die jeweilige Oberfläche für den Außeneinsatz geeignet ist, können Sie den Artikelbeschreibungen entnehmen. Darüber hinaus ist auch die Pflegeleichtigkeit noch ein Kriterium, das bedacht werden will:

  • Glatte, matte Oberflächen sind sehr robust und pflegeleicht.
  • Hoch glänzende Oberflächen sind empfindlicher, können z.B. durch Hagel Schaden nehmen und kommen nur im geschützten Außenbereich in Betracht.
  • Strukturierte Oberflächen sollten öfter abgewischt werden, da sich bei Außenaufstellung zwangsläufig Staub besser absetzt als auf glatten Pflanzkübeln.

Bei der Aufstellung in Innenräumen - etwa vor einem Durchgang -  sind sämtliche Oberflächen unproblematisch, da sie den Unbilden der Witterung nicht ausgesetzt sind.

4. Material und Gewicht

Das beliebteste Material für Pflanzkübel, die als Portalvasen eingesetzt werden, ist lange schon Fiberglas. Es eröffnet den Designern die größten Spielräume für die Gestaltung erstaunlich verschiedenartiger Pflanzkübel. Kübel "wie Stein" oder Fiberglas im Beton-Design sind Beispiele für die große Bandbreite der Möglichkeiten.

Fiberglas hat den Vorteil, sehr leicht zu sein, doch im Außenbereich will man das nicht immer. Schwer gewichtige Pflanzkübel sind nicht leicht abtransportierbar - ein Feature, das in manchen Gegenden durchaus gebraucht wird. Pflanzkübel aus Beton bzw. Fiberzement decken auch diesen Bedarf, die schleppt so schnell niemand weg!

Im Ratgeber Pflanzkübel-Materialien: Von Fiberglas bis Wasserhyazinthe finden Sie Wissenswertes über alle Materialien der VIVANNO-Pflanzkübel. Die wichtigsten Details auf einen Blick zeigt die folgende Übersichtstabelle:

Material Wetterfestigkeit Standort Preislage Gewicht
Fiberglas, matt ja überall mittel mittel
Fiberglas, Hochglanz eingeschränkt Innenbereich/außen geschützt hoch mittel
Zink ja überall günstig leicht
Edelstahl ja überall hoch hoch
Beton / Fiberzement ja überall günstig extrem
Beton-Design / Fiberglas ja überall mittel mittel
Polyrattan ja überall mittel leicht
Wasserhyazinthe nein Innenbereich günstig leicht
Kunststoff ja überall mittel leicht
Cortenstahl ja Außenbereich hoch hoch
Holz ja überall mittel hoch
Rattan nein Innenbereich günstig leicht

 

Welche Pflanzen eignen sich für Portalvasen?

Das kommt auf den Standort und Ihre Ansprüche an:

  • In Innenräumen haben Sie die freie Wahl zwischen allen Pflanzen, die sich im Kübel halten lassen - das sind sehr sehr viele!
  • Sollen die Pflanzkübel jedoch ganzjährig draußen stehen, müssen die Gewächse auch wirklich winterhart sein.
  • Eine Möglichkeit ist auch das Umziehen der Pflanzkübel in ein wohl temperiertes Winterquartier, doch ist das erstens aufwändig und zweitens muss man bereit sein, im Winter auf schmückende Portalvasen zu verzichten.

Die meisten Portalvasen sind "maximal pflegeleicht" mit winterharten Gewächsen bepflanzt. Beispiele für diese Lebenskünstler sind

  • Buchsbaum
  • Thuja, Lebensbaum
  • Feuerdorn (rot, gelb, orange)
  • Ölweide,
  • Säulen-Eibe
  • Leyland-Zypresse
  • Rhododendron
  • Kirschlorbeer

Da es von jeder Pflanze verschiedene mehr oder weniger winterharte Sorten gibt, informieren Sie sich beim Kauf unbedingt über die jeweilige Sorte!

Tipp: Wird es richtig frostig, können Sie die Bepflanzung sicherheitshalber auch in den Kübeln etwas mehr schützen, etwa durch ein Vlies oder Reisig über dem Wurzelbereich. Fällt über längere Zeit kein Regen, müssen die Pflanzen auch im Winter gegossen werden. Allerdings nur bei Temperaturen über Null, denn sonst gefriert das Wasser und kann den Pflanzen schaden.

Portalvasen ohne Pflanzen

Wer sich keine Gedanken über Pflanzenpflege, Winterhärte und Wasserbedarf machen will, kann statt lebendiger Pflanzen auch eine interessante Deko kreieren. Arrangements aus Bambusstäben oder farbigem Geäst, Kunstblumen oder im Dezember eine weihnachtliche Deko - der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt.

Hier eine interessante Kombination aus Deko-Objekten und Hängepflanzen, die das Ladengeschäft gleich doppelt so interessant machen:

Fragen und Antworten zu Pflanzkübeln als Portalvase

Sie haben Fragen zur Wahl der passenden Pflanzkübel für Ihre Situation? Nutzen Sie das Kontaktformular oder rufen Sie an. Fragen und Antworten zum Thema, die den Artikel ergänzen, veröffentlichen wir künftig in diesem Bereich.

 

 

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