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blühender Flieder

Ratgeber Gartenarbeit im Mai: Auspflanzen, Pflegen, Genießen

Im Mai steht der Garten in voller Blüte und der Gemüsegarten kommt jetzt richtig in Fahrt. Sähen, auspflanzen, düngen und vielerlei Pflegearbeiten im Nutz- und Ziergarten stehen an. Dieser Ratgeber gibt einen umfassenden Überblick über die im Mai anfallenden Gartenarbeiten: von der Aussaat über die Pflege bis hin zur Bodenbearbeitung.

Die typischen Gartenarbeiten im Mai finden Sie hier aufgeteilt in die Bereiche:

Da sich das Klima und das jeweilige Frühlingswetter in verschiedenen Regionen und einzelnen Jahren durchaus unterscheidet, können mancherorts diese Arbeiten auch noch im Juni verrichtet werden, bzw. bereits im April beginnen.

Der Gemüsegarten im Mai

Im Gemüsegarten ist jetzt mehr zu tun als in anderen Monaten, denn sehr viele Salat- und Gemüsepflanzen können jetzt ins Freie. Dafür ist der Mai mit seinen bereits warmen Tagen und den blühenden Bäumen, Büschen und Frühjahrsblühern so wunderschön, dass jede Stunde im Garten Freude macht!

Der richtige Zeitpunkt, ab dem frostempfindliche Gemüse, Sommerblumen und Kübelpflanzen ins Freie dürfen, spielt im Mai eine große Rolle. Meist liest man, dass nach den Eisheiligen (Mamertus - 11. Mai, Pankratius - 12. Mai, Servatius - 13. Mai, Bonifatius - 14. Mai und die kalte Sophie - 15. Mai) kein Frost mehr zu erwarten sei, doch ist dies keinesfalls garantiert. Es hat schon Fröste im Juni gegeben, ganz ebenso wie völlig frostfreie Mai-Monate.

Tipp: Mitte Mai ist ein guter Mittelwert, doch beachten Sie auch den Wetterbericht für die Folgewoche. Es kann auch nicht schaden, mal zu schauen, wann erfahrene Gartenfreunde in Ihrer Region mit dem Auspflanzen beginnen. Sollte ein Kälteeinbruch drohen, schützen Sie bereits ausgepflanzte Gemüse mit Vlies oder Folie vor der Kälte!

Nun zu den einzelnen Arbeiten rund ums Gemüse der neuen Saison:

Aussaat ins Freiland:

  • Chicorée und Radicchio werden direkt gesät, da sie lange Wurzeln bilden und deshalb das Vorziehen in Töpfen und Schalen nicht vertragen. Möglichst bald nach Erscheinen der Keimlinge auf 25 cm Abstand vereinzeln!
     
  • Pflücksalat, Sommerkopfsalat und Sommerendivie in zweiwöchigem Abstand aussäen. Besser jeweils nur kleine Mengen, denn mit einer Salatschwemme kann man meist doch nichts anfangen. Radieschen haben eine ähnlich kurze Kulturzeit und werden von Frühjahr bis Herbst direkt gesät.
     
  • Mark- bzw. Zuckererbsen, Mangold, Melde, Karotten und Rote Beete können im Mai noch ausgesät werden.
     
  • Schossfeste Fenchelsorten, späte Möhren und Winterlauch kommen Ende Mai in den Boden.
     
  • Mai-Kartoffeln wachsen schneller: Letzte Gelegenheit, die Knollen Ihrer Wahl ins Beet zu setzen!
     
  • Steckzwiebeln, Schalotten und Etagenzwiebeln kommen ebenfalls noch in den Boden, falls nicht schon früher gesetzt.
     
  • Buschbohnen und Stangenbohnen können in milden Lagen ab Mitte Mai ins Freiland gesetzt werden. Warten Sie, bis der Boden verlässlich über 10 Grad warm ist!

Vorziehen:

  • Busch- und Stangenbohnen lassen sich auch sehr gut in Töpfen vorziehen. Angesichts schwankender Temperaturen im Mai ist das sicherer als die Aussaat direkt ins Beet. Bohnen vorquellen und jeweils zwei bis drei in einen kleinen Blumentopf stecken. Im Warmen keimen die Samen rasch, so dass die Jungpflanzen Ende Mai / Anfang Juni ins Beet gesetzt werden können. Der Start im Topf schützt nebenbei auch davor, dass die Keimlinge von Schnecken gefressen werden bevor sie groß genug sind, um für die gefräßigen Schleimer uninteressant zu werden.
     
  • Melonen, Zucchini und Gurken wachsen schnell, sie können auch noch im Mai in Anzuchttöpfen auf der Fensterbank vorgezogen werden.

Auspflanzen:

  • Tomaten, Paprika und Chilis können ausgepflanzt werden, sobald keine Fröste mehr drohen und der Boden sich auf ca. 15 Grad erwärmt hat. Vor dem Einpflanzen empfiehlt es sich, sie zunächst noch in den Töpfen an einen schattigen Platz im Freien zu stellen, damit sie sich akklimatisieren können. Beim Einpflanzen gleich organischen Dünger (z.B. eigenen Kompost) mit einarbeiten, um optimale Startbedingungen zu bieten. Auch die Beigabe einer Hand voll Gesteinsmehl oder Algenkalk wird empfohlen.
     
  • Zucchinis, Kürbis, Gurken und Melonen sind ganz besonders frostempfindlich. Deshalb sollten sie erst nach den Tomaten bzw. Ende des Monats ins Freiland an vollsonnige Plätze umgesetzt werden - ganz ebenso nach einigen Tagen der "Abhärtung" im Freien, aber noch im Topf. Aber Achtung: es sollte ein windstiller Ort sein, denn die Stengel der Kürbisgewächse sind sehr empfindlich und knicken im Wind leicht ab, wenn sie über einen Topfrand hängen!
     
  • Auberginen, Gurken und Melonen sollten in raueren Lagen besser einen Platz im Gewächshaus bekommen, wo sie sich mit größerer Sicherheit gut entwickeln als im Freiland. Tipp für Neulinge: Erkundigen Sie sich bei Gartenfreunden in Ihrer Region, wie diese es mit den besonders wärmeliebenden Pflanzen halten!
     
  • Rosenkohl, Rotkohl, Blumenkohl und Brokkoli können ebenfalls nach den Eis­hei­ligen gepflanzt werden. Wichtig: Alle Kohlpflanzen benötigen einen Standortwechsel! Zwischen der Anpflanzung verschiedener Kohlsorten sollten zwei, besser drei Jahre liegen. Der Grund für die lange Pause ist die Kohlhernie, ein schädlicher Pilz, der sich im Boden ausbreitet und von den Kohlwurzeln ernährt. Der Fruchtwechsel hungert ihn aus und verhindert, dass er sich verbreitet.
     
  • Knollensellerie, Porree und Zuckermais kommen ebenfalls nach den Eisheiligen ins Freiland.

Ernten:

  • Radieschen: dank ihrer schnellen Entwicklung sind im April gesäte Radieschen bereits erntereif. Es empfiehlt sich, alle zwei Wochen in ein feinkrümeliges Beet nachzusäen, dann haben Sie bis zum Herbst immer Nachschub.
     
  • Pflück- und Schnittsalate aus dem Frühbeet sind jetzt ebenfalls erntereif. Ebenso der erste, früh gesähte Spinat.
  • Rhabarber ist jetzt gut entwickelt und wird traditionell bis zum Johannistag am 24. Juni geerntet. Danach entwickelt er mehr Oxalsäure, die in großen Mengen giftig ist. Bezüglich der Schädlichkeit geringer Konzentrationen, wie sie im Rhabarber vorkommen, gibt es allerdings unterschiedliche Meinungen, so dass manche Gartenbesitzer auch später noch ernten. Neben der Verträglichkeit der süßsauren Stangen ist aber auch zu beachten, dass die mehrjährige Pflanze Zeit braucht, um sich zu regenerieren und Kraft für die nächste Saison zu sammeln.

Schützen und pflegen:

  • Reihensaaten ausdünnen: Wer Mangold, Pastinaken, Rüben u.a. bereits im April in Reihen ausgesäht hat, sollte die Reihen mit den Jungpflanzen spätestens jetzt ausdünnen. Nur die stärksten Pflanzen stehen lassen, diese haben dann mehr Platz, um sich optimal zu entwickeln. Etwas "lichtere" Reihen sind auch übersichtlicher und leichter zu pflegen.
     
  • Regelmäßig hacken, bzw. den Boden rund um die jungen Gemüsepflanzen etwas lockern. So vermeiden Sie den Aufwuchs unerwünschter Wildkräuter und zerstören die feinen Kapillargefäße der obersten Bodenschicht, wodurch die Erde weniger schnell austrocknet.
     
  • Alternative: Eine Mulchschicht aus Grasschnitt, Stroh oder gehäckselten Gartenabfällen rund um die im Mai ins Freiland umgesetzten Pflanzen hält ebenfalls die Feuchtigkeit und unterdrückt den Aufwuchs der Wildkräuter. Nicht zuletzt erspart das die Arbeit ständigen Hackens. Auch schwarze Mulchfolie kommt in Betracht, die z.B. bei Gurken den Ertrag erhöht, da die Bodentemperatur ansteigt.
     
  • Bohnenfliegen, Möhrenfliegen und Kohlfalter stürzen sich mit Freude auf ihr bevorzugtes Gemüse, sobald es warm genug ist und legen ihre Eier ab. Sie können viel Schaden anrichten, denn die geschlüpften Raupen fressen sich durch das junge Gemüse. Um gefährdete Beete zu verteidigen, ist das Abdecken mit handelsüblichen Gemüsenetzen (Baumarkt, Fachhandel) und Vliesen hilfreich, die die Falter und Fliegen fern halten. Wer das unschön findet, kann zumindest am Kohl die Raupen regelmäßig absammeln, sobald sie verstärkt auftreten.
     
  • Im Gewächshaus, im Frühbeet und unter Folientunneln für ausreichende Lüftung sorgen! Im Mai ist es oft schon sommerlich warm, so dass leicht ein Hitzestau droht, der unbedingt vermieden werden sollte.

Tipp: eine Liste vieler Gemüse- und Kräuterpflanzen mit ihren Aussaat- und Ernte-Zeitpunkten finden sich auf Aussaatkalender.com.

Der Kräutergarten im Mai

Wer es im April noch nicht getan hat, kann auch jetzt noch ein oder mehrere neue Kräuterbeete anlegen.

  • Aussähen: Dill, Bohnenkraut, Kresse, Wermut, Majoran, Kapuzinerkresse, Kerbel, Koriander, Rauke, Schnittlauch, Liebstöckl und Beifuß können jetzt direkt gesät werden. Einjährige Kräuter im Vierwochen-Rythmus nachsähen, dann haben Sie immer frischen Nachschub!
     
  • Schützen: Kerbel schützt vor Schnecken, heißt es. Deshalb kann es lohnen, ihn nicht in einem extra Kräuterbeet, sondern rund um Salate anzusäen. Kerbel verträgt sich sowieso nicht mit Kresse, Koriander, Petersilie und Ruccula, also darf er gerne eine nützliche "Sonderfunktion" erfüllen. (Darauf verlassen, dass das bei massiver Schneckeninvasion auch immer klappt, würden wir uns allerdings nicht!)
     
  • Abhärten: Auf der Fensterbank vorgezogene frostempfindliche Kräuter wie Estragon, Majoran, Oregano, Basilikum können nach den Eisheiligen ebenfalls ins Freie. Vor dem Einpflanzen sollten sie jedoch zuerst an einem halbschattigen und windgeschützten Platz stehen, damit sie sich an die neue Umwelt gewöhnen können.

Der Obstgarten im Mai

Obwohl der Gemüsegarten die meiste Aufmerksamkeit bekommt, darf der Obstgarten nicht gänzlich vergessen werden. Es gibt auch im Mai einiges zu tun:

  • Pflanzen und gießen: Neue Bäume und Beerensträucher sind jetzt nur noch als Containerpflanzen erhältlich, die im Prinzip die ganze Saison über gepflanzt werden können. Wichtig: nach dem Einpflanzen müssen sie den ganzen Sommer über gut gegossen werden, da neue Bäume und Büsche erst tiefe Wurzeln bilden müssen, bevor sie sich weitgehend selbst versorgen können.
     
  • Herunter binden: Bei neuen Obstbäumen können Sie jetzt die Seitentriebe herunter binden, die natürlicherweise eher nach oben streben. Man kann sie auch mittels angehängter Gewichte in eine horizontalere Position bringen. Das hemmt das Wachstum und befördert die Bildung von Fruchtholz. Sprich: der Baum trägt mit mehr weiträumig wachsenden Ästen mehr Früchte. Im naturnahen Garten kann man auf diese Maßnahme auch verzichten und die Bäume ihre natürliche Gestalt annehmen lassen.
     
  • Einkürzen: Bei Äpfeln und Birnen, die als Spalierbäume gezogen werden, jetzt die Seitentriebe der waagrecht wachsenden Zweige auf vier bis sechs Blätter zurück schneiden! Lange gerade Wassertriebe werden so vermieden, die Fruchtholzbildung wird gefördert. Auch großfruchtige Kiwis (Actinidia chinensis) steigern den Ertrag im Folgejahr, wenn Sie die neuen Triebe auf zwei bis drei Blätter zurück schneiden. Kleinblättrige Kiwis Actinidia arguta) tragen auch ohne Beschnitt gut.
     
  • Fruchtbehang ausdünnen bei Pflaumen und Zwetschgen: warten Sie nicht, bis der Baum im Juni selbst überzählige Früchte abwirft (und dabei vielleicht des Guten zuviel tut), sondern dünnen Sie den Fruchtbehang selbst noch im Mai aus. Pro Meter Ast sollten etwa 25 bis 35 Früchte übrige bleiben. Versuche haben ergeben, dass diese Maßnahme die Qualität der Früchte steigert.
     
  • Kirschfruchtfliege abwehren: Die Kirschfruchtfliege legt ihre Eier auf den Kirschen ab, sobald sie sich gelb färben. Mittlere und späte Sorten werden oft befallen, doch mancherorts tritt die Kirschfruchtfliege auch gar nicht auf. Der Gartenfachhandel bietet beleimte Gelbtafeln, die die Kirschfruchtfliegen statt der Kirschen anziehen sollen. Man hängt sie südlich des Kirschbaums oder im Kirschbaum selbst auf. Die vom Gelb angezogenen Fliegen bleiben darauf kleben, sofern die Täuschung funktioniert. Die Ergebnisse sind allerdings nicht verlässlich!
     
  • Beerenobst pflegen: Himbeeren, Brombeeren, Jostabeeren: mulchen und mit Kompost düngen, vorjährige Triebe anbinden und kürzen; schwache Jungruten nahe am Boden entfernen.

Der Ziergarten im Mai

Sommerblumen, Stauden, Ziergräser, grüne Hecken und blühende Sträucher bestimmen die Atmosphäre eines Gartens ebenso sehr, wenn nicht mehr als der Gemüse- und Kräutergarten, auf den viele Gartenfreunde auch ganz verzichten. Da der Lebenszyklus vieler Pflanzen nicht auf einen exakten Startpunkt festgelegt ist, können viele der Vorschläge aus dem Ratgeber "Gartenarbeiten im April" noch im Mai umgesetzt werden, falls noch nicht geschehen.

Im Mai fallen insbesondere folgende Arbeiten an:

Vorgezogene auspflanzen: 

  • Frostempfindliche Pflanzen dürfen nach den Eisheiligen nach draußen. Sofern Sie Zinnien, Ziertabak, Tagetes, Strohblumen, Verbenen, Sonnenblumen, Schwarzäugige Susanne, Cosmea, Ziersalbei, Levkojen oder Gauklerblume vorgezogen haben, ist dann der richtige Zeitpunkt, um sie an den Zielort zu versetzen.
     
  • Auch die beliebten Dahlien können nach draußen, sobald keine Fröste mehr drohen.
  • Geranien, Fuchsien, Petunien, Tagetes und andere Beet- und Balkonpflanzen, die der Handel jetzt anbietet, können jetzt in die Balkonkästen und Pflanzkübel oder ins Gartenbeet gesetzt werden (Siehe dazu auch den Ratgeber "Balkonpflanzen - Tipps zur Auswahl und Pflege")

Umzug aus dem Winterquartier: 

  • Mediterrane Kübelpflanzen wie Oleander, Zitronenbäumchen, Oliven und Palmen kommen ab ca. Mitte Mai ins Freie.

Direktsaat ins Freie:

  • Frostempfindliche Pflanzen (siehe oben) können nach den Eisheiligen auch direkt in Beete, bzw. im Freien stehende Kübel, Töpfe und Kästen gesäht werden. Diese Pflanzen blühen zwar deutlich später als die Vorgezogenen, sind aber insgesamt robuster und weniger anfällig für Krankheiten.

Neu pflanzen:

  • Koniferen und Rhododendren können bis Mitte Mail neu gepflanzt werden.

Beschnitt:

  • Wildobst wie Apfelbeeren, Felsenbirnen und Zieräpfel werden erst nach der Blüte beschnitten. Nur vorsichtig auslichten, so dass genug Fruchttriebe übrig bleiben und die Gesamtgestalt nach wie vor harmonisch wirkt.
     
  • Auch Forsythien, Flieder, Zierkirschen und ähnliche werden nach der Blüte zurückgeschnitten.

Rasen: neuen Rasen einsähen, vorhandenen Rasen regelmäßig mähen und wässern. Klingt erstmal einfach, ist aber fast eine Wissenschaft, wenn man sich einen fehlerlosen grünen Teppich wünscht! Viele detaillierte Infos rund um die erfolgreiche Rasenpflege finden Sie auf Selbst.de.

Blumenwiese anlegen:

  • Wer des Rasens müde ist zusätzlich eine schöne Blumenwiese anlegen will, sollte spätestens jetzt damit beginnen. Verschiedene Varianten von der klassischen hohen Blumenwiese bis zum strapazierfähigeren Kräuter- und Blumenrasen sind möglich. Tipps zur Auswahl und Anlage finden Sie im Artikel "Weniger Mähen: Naturrasen oder Blumenwiese?"

Boden und Beete: Mulchen!

Durch das viele Aus- und Anpflanzen werden die Beete im Mai sowieso intensiv bearbeitet. Für sie und alle anderen Bereiche, auf denen keine Wildkräuter aufwachsen sollen, gilt jetzt: Soviel wie möglich mulchen! Eine Mulchschicht hält auch die Feuchtigkeit im Boden, so dass insgesamt weniger gegossen werden muss.

  • Unter den Sträuchern sollte jetzt Rindenmulch, Holzhäcksel oder Rindenkompost verteilt werden. Die Mulchschicht schützt vor Feuchtigkeitsverlust und Ausspülungen durch Regenfälle, zudem entsteht im Lauf der Zeit neuer Humus. Verstreuen Sie vor dem Mulchen Hornspäne, da der Rindenmulch eher nährstoffarm ist.
     
  • Auf bepflanzten Gemüse- und Blumenbeeten empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rasenschnitt, Stroh oder anderen gehäckselten Gartenabfällen. Rindenmaterial macht den PH-Wert des Bodens saurer, was für Sträucher, Beerenobst und z.B. Rhododendron gut ist, nicht aber für Gemüse und Sommerblumen.

Weitere Gartenarbeiten im Mai

Neben den vielen Arbeiten im Gemüse-, Kräuter- und Ziergarten bleibt kaum noch Zeit für etwas anderes. Bauarbeiten vertagt man tunlichst in eine Zeit außerhalb der Pflanzperiode. Was noch bleibt ist der Gartenteich, der im April zum Leben erwacht ist und auch im Mai ein wenig Aufmerksamkeit braucht:

  • Jetzt ist die richtige Zeit, um Seerosen zu pflanzen! Für sie gibt es passende Seerosenkörbe und spezielle Seerosenerde, die Haltung und Pflege erleichtern. Für jede Wassertiefe gibt es Seerosenarten, die sich dort besonders wohlfühlen. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten, welche Seerosen für Ihren Gartenteich optimal sind.
     
  • Schwertlilien, die sich im Mai schnell ausbreiten, sollten Sie jetzt teilen und die Teilstücke an andere Stellen umsetzen
     
  • Da leider auch die Algen wachsen, sollten diese mit einem Rechen regelmäßig abgefischt werden, damit sich die Wasserqualität nicht verschlechtert.

Fragen und Antworten zur Gartenarbeit im Mai

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