Ratgeber

Sichtschutz mit Kletterpflanzen

Ein Sichtschutz schützt vor neugierigen Blicken, kann aber noch viel mehr: Kletternde und rankende Pflanzen schaffen Atmosphäre, verbessern das Klima und wirken viel natürlicher als ein Sichtschutzzaun aus festem Material. Dieser Ratgeber versammelt Wissenswertes zur Gestaltung lebendiger Sichtschutzwände und hilft bei der Wahl geeigneter Kletterpflanzen und Rankhilfen.

Inhalt:

Vorüberlegungen: Was für ein Sichtschutz wird benötigt?

Um sich für die passenden Rank- oder Kletterpflanzen zu entscheiden, sind ein paar Vorüberlegungen hilfreich, die dann als Kriterien der Wahl dienen können:

  1. Stützstruktur vorhanden? Soll der Sichtschutz eine bereits vorhandene Struktur begrünen, also z.B. einen Garten- oder Grundstückszaun, eine Pergola oder einen offenen Pavillon, muss die Begrünung zur Größe/Höhe und Stabilität dieser Struktur passen. Alternativ müssen zusätzliche Elemente (Seilsysteme, Stäbe...) mitgeplant werden, die das Wuchsverhalten der Wunschpflanzen unterstützen.
     
  2. Freiland oder Kübelhaltung? Nicht alle Kletterpflanzen eignen sich gleich gut für die Kübelhaltung. Höhenwachstum und Gewicht der Pflanze sind zu berücksichtigen, sowie ihr Trend, in die Breite (weg von der Stütze) zu wachsen. Wer hier nicht genug Platz einplant, hat bei sehr wüchsigen Pflanzen später umso mehr Pflegeaufwand, um sie im Zaum bzw. in der Form zu halten.
     
  3. Saisonaler oder ganzjähriger Sichtschutz? Wer den Sichtschutz nur während der Saison benötigt, kann aus der Vielfalt sommergrüner Pflanzen wählen und sogar mit einjährigen Schlingern einen hübschen Sichtschutz erschaffen. Soll der Sichtschutz auch im Winter garantiert sein, beschränkt sich die Auswahl auf einige wenige immergrüne Pflanzen. Alternative: eine blickdichte Sichtschutzwand wird gestellt, die als Untergrund für die Berankung dient - evtl. mit zusätzlichen Rankhilfen, Seilen oder Gittern versehen.
     
  4. Wie schnell wird der Sichtschutz benötigt? Dauerhafte Kletterpflanzen brauchen Geduld! Selbst der als sehr "schnellwüchsig" bekannte Efeu schafft im ersten Jahr kaum 50 cm und auch im zweiten und dritten Jahr geht es eher langsam voran. Wer einen wirklich schnellen Sichtschutz benötigt, muss auf Einjährige zurück greifen, z.B. Prunkwinden oder Feuerbohnen, evtl. auch Hopfen, der jedes Jahr neu austreibt.
     
  5. Soll der Sichtschutz blickdicht sein? Meist reicht es aus, dass das Blattwerk der Rankgewächse den Einblick fast unmöglich macht - man also anfänglich noch erkennt, dass "sich da etwas bewegt". Ein solcher Sichtschutz ist mit den meisten Kletter-, Rank- und Schlingpflanzen möglich, doch sollte man darauf achten, Arten zu bevorzugen, die im unteren Bereich nicht verkahlen. Je nach Blattgröße, Dichtigkeit und Alter der Pflanze werden mehrjährige Kletterpflanzen im Lauf der Jahre immer blickdichter. Wer vom Start weg absolute Blickdichte wünscht,  z.B. für einen Sichtschutz zum Nachbarbalkon, nutzt am besten eine Sichtschutzwand aus festem Material und lässt diese beranken. Blickdichter als Rank- und Kletterpflanzen sind auch Hecken als "grüne Wand", die als Alternative in Betracht kommen, wenn genügend Platz vorhanden ist.
     
  6. Ist auch Windschutz erwünscht? Dann gilt dasselbe wie für absolute Blickdichtigkeit: Eine Stützwand aus festem Material, z.B. ein dichter Holzlattenzaun oder eine Gartenmauer dienen gleichzeitig als Windschutz und Untergrund für die Kletterpflanze - je nach Art mit oder ohne zusätzliche Kletterhilfe.
     
  7. Soll der Sichtschutz mobil sein? Selbst das ist mit Rank- und Kletterpflanzen möglich, allerdings nur mit speziellen Pflanztrögen mit integriertem Rankgitter, die im Handel erhältlich sind. Sie lassen sich - im Prinzip! - umpositionieren, was allerdings aufgrund ihres Gewichts nicht gerade einfach ist!

Schlinger, Selbstklimmer, Ranker und ihre Rankhilfen

Umgangssprachlich werden meist alle Gewächse als Kletterpflanzen bezeichnet, die an Mauern, Zäunen, Gittern und speziellen Rankhilfen nach oben streben, .  Dabei handelt es sich um ganz unterschiedliche Pflanzen, die auf sehr verschiedene Weise in die Höhe wachsen. Ihre Festhaltestrategien unterscheiden sich, aber auch ihre Endgröße und ihr Gewicht sind wichtig für die Wahl der passenden Rankhilfe.

Selbstklimmer:

Alle Pflanzen, die ohne weitere Rankhilfen im Stande sind, an einer Mauer hoch zu klettern, sind Selbstklimmer. An den jeweiligen Wänden halten sie sich mit Haftscheiben oder Haftwurzeln fest. Die bekanntesten Arten sind Efeu, Wilder Wein, Wilder Mauerwein und die Kletterhortensie. Sie benötigen einen rauhen Untergrund, um Halt zu finden. Einen Holzlattenzaun könnten die Selbstklimmer eigenständig bewachsen, doch für einen kontrollierten Aufwuchs als Sichtschutz kommen auch Spaliere aus Holz oder Metall, Seilsysteme und Drahtrahmen zum Einsatz. Sie bieten den Haftwurzeln kaum Ansatzpunkte, statt dessen werden die Triebe eingeflochten bzw. angebunden. Auf Dauer entsteht auch so eine dichte begrünte Wand, die im Lauf der Zeit immer weniger Pflege erfordert.

Spreizklimmer:

Diese Pflanzen zeichnen sich durch lange, peitschenartige Triebe aus, die sich in der Natur mittels Dornen, Stacheln und Seitenzweigen an Büschen und Bäumen festhalten. Über spezielle Haftorgane verfügen sie nicht, benötigen also ein festes Rankgerüst. Kletterrosen und Winterjasmin sind bekannte Beispiele solcher Spreizklimmer. Kletterhilfen aus horizontal ausgerichteten Holzlatten, Drahtseilen oder Stäben zwischen Haltepfosten eignen sich gut und können einfach selbst erbaut werden. 40 Zentimeter Abstand zwischen den einzelnen Etagen der Konstruktion reicht aus. Der Handel bietet geeignete Rankgitter in vielerlei Formen und Größen an. Für Rosen ist z.B. der klassische Rosenbogen beliebt, doch sind auch wandförmige Varianten erhältlich.

Ranker:

Ranker halten sich mit meist korkenzieherähnlichen Spross- oder Blattteilen an den Kletterhilfen fest. Bekannte Arten sind z.B. Weinreben (Sprossranker) und Clematis (Blattstielranker). Gitterförmige Rankhilfen wie Baustahlgitter oder Drahtbespannungen sind für die Hauswandbegrünung typisch und werden bis zu einer Dicke von ca. 7 Millimeter von den Halteblättern bzw. Sprossen umfasst.  Für einen Sichtschutz werden die Ranker jedoch meist auf Spaliere bzw. Rankgitter aus kräftigeren Strukturen wie Holzlatten oder Metallstäbe gezogen und mit Bindematerialien befestigt. Da die Pflanzen im Alter einiges Gewicht bekommen, ist auf die gute Haltbarkeit des verwendeten Materials zu achten!

Schlinger:

Ganz ohne eigene Kletterorgane winden sich die Triebe der Schlinger rechts- oder linksdrehend um senkrecht stehende Drähte oder Stäbe, in der Natur um Halme und senkrechte Triebe vorhandener Vegetation. Bekannte Beispiele sind die einjährigen Stangenbohnen, die Schwarzäugige Susanne und Prunkwinden, sowie die mehrjährigen (verholzenden) Pfeifenwinden, Geißblätter und Kiwis. Hopfen berankt Maschendrahtzaun sehr schnell und stirbt im Herbst ab, treibt jedoch jedes Jahr aus den Wurzeln neu aus. Starkschlinger wie Blauregen (Glyzinie) und Knöterich werden sehr gewichtig: sie umschlingen in der Natur Bäume und wachsen bis in die Kronen - für einen Sichtschutz sind sie eher ungeeignet, da sie viel zu groß werden und mir ihrem Gewicht geradezu "martialische" Stützsysteme erfordern. Leichte einjährige und mittelschwere mehrjährige Schlinger lassen sich gut an Spaliergittern, Bambusstäben, Drahtseil-Konstruktionen und Zaungittern kultivieren, eignen sich also auch gut für einen saisonalen oder dauerhaften Sichtschutz.


Tipp: Da die Ansprüche und das Wuchsverhalten der einzelnen Klimmer, Ranker und Schlinger je nach Art sehr unterschiedlich sein können, sollten Sie in jedem Fall die konkreten Bedürfnisse Ihrer Wunschpflanze vor dem Kauf recherchieren.

Vier beliebte immergrüne Kletterpflanzen

Bei immergrünen, also auch "wintergrünen" Kletterpflanzen ist die Auswahl nicht besonders groß. Hauptsächlich werden die folgenden vier Arten für Sichtschutzzwecke und Wandbegrünungen genutzt:

  1. Efeu (Hedera): Die klassische Kletterpflanze schlechthin, wobei es dem Efeu fast egal ist, ob er klettert oder - mangels geeignetem Klettergerüst - immer mehr Boden bedeckt. Das dunkelgrüne Laub des Efeus bleibt auch den Winter über an der Pflanze. Manche Kultursorten zeigen eine leichte Herbstfärbung, verlieren ihre Blätter jedoch nicht. Efeu ist sehr winterhart und übersteht auch strenge Fröste. Er wächst im Schatten, an absonnigen und halbschattigen Standorten. In der Sonne gedeiht er nur dort, wo gleichzeitig Bodenfeuchte vorhanden ist, doch zeigen sich dann oft Winterschäden am Blattwerk.
     
  2. Immergrüne Waldrebe (Clematis): Unter den viele Clematis-Arten gibt es auch immergrüne, z.B. Clematis armandii oder Apple Blossom. Sie zählt zu den Rankpflanzen, hält sich also mit eigenen korkenzieherähnlichen Halteorganen an den Rankhilfen fest. Ideal sind Spaliere mit einem Abstand von maximal 20 cm zwischen den Streben. Je nach Art benötigt die Clematis einen leichten Winterschutz, ganz besonders bei der Haltung im Pflanzkübel. Als einzige unter den Immergrünen erfreut sie uns schon früh im Jahr mit ihrem auffälligem Blütenschmuck.
     
  3. Immergrünes Geißblatt (Lonicera henryi): Mit 60 bis 70 cm Zuwachs im Jahr gilt das winterharte, immergrüne Geißblatt als sehr schnellwüchsig. Seine länglichen, spitz zulaufenden Blätter bilden ein dichtes, glänzendes Blattwerk, das auch im Winter erhalten bleibt. Wird es sehr frostig, verliert es auch mal ein paar Blätter, die jedoch im Frühjahr sofort nachwachsen. Das Geißblatt verfügt über keine Haftorgane, sonder zählt zu den "Schlingern": die Triebe wachsen rechtswindend um die jeweilige Rankhilfe. Im Pflanzkübel kann das Geißblatt gehalten werden, sofern ein Rankgitter für den Höhenwuchs zur Verfügung gestellt wird.
     
  4. Kletternder Spindelstrauch (Euonymus fortunei): Die Pflanze wird auch "Kriechspindel" genannt, doch gibt es auch aufsteigende Sorten, die an Rankgerüsten in die Höhe geleitet werden können. An rauhen Oberflächen ranken sie mir ihren Haftwurzeln eigenständig nach oben. Sie ist pflegeleicht und robust, langlebig und sehr winterhart, hat jedoch nur unauffällige kleine Blüten, dafür ein hübsches, dichtes Blattwerk aus eiförmigen Blättern. Zusätzliches Anbinden ist gelegentlich erforderlich, da die eher schwachen Haftwurzeln das Gewicht älterer Pflanzen manchmal nicht alleine tragen können.

Einjährige Kletterer: Schneller Sichtschutz für Balkon und Terrasse

Mit einjährigen Kletterpflanzen lässt sich ein schneller Sichtschutz auf Balkon und Terrasse gestalten: zügig wachsend und bunt blühend sind die Einjährigen oft praktischer in der Handhabung als die mehrjährigen Alternativen. Wer Platz und Zeit dafür hat, kann sie selbst aus Samen auf der Fensterbank vorziehen, im Frühjahr sind sie als Jungpflanzen im Topf im Handel erhältlich.

Ein Vorteil der Einjährigen ist, dass man jedes Jahr den Sichtschutz neu gestalten und immer wieder andere Sorten ausprobieren kann. Wer mag, kann sogar essbare Schlinger nutzen wie die Feuerbohne, die nicht nur mit ihren roten Blüten punktet, sondern auch mit geschmackvollen Bohnen. 

Alle Einjährigen benötigen rechtzeitig eine Rankhilfe! Sollen sie als Sichtschutz dienen, braucht es ein entsprechend großes Rankgitter mit stabilem Stand, das für eine Saison als "grüne und blühende Wand" erfolgreich vor Einblicken schützt. Folgende Arten werden häufig für Sichtschutzzwecke genutzt:

  • Schwarzäugige Susanne (Thunbergia alata):  Sie mag es warm und sonnig, aber auch wind- und regengeschützt, Halbschatten wird toleriert. Ihre vielen Blüten in den Farben gelb, orangegelb, weiß oder auch braunorange ergeben einen wahren Augenschmaus! Eigentlich ist sie keine "echte Einjährige", wird aber meist einjährig kultiviert, weil ansonsten ein Winterquartier erforderlich würde. Mit der passenden Rankhilfe wird die Schwarzäugige Susanne locker bis zu zwei Meter hoch, was für einen Sichtschutz auf Balkon und Garten gut ausreicht. Die zwei Meter Höhe lassen sich am besten an sehr schlanken, runden Vertikalprofilen realisieren, z.B. an dünnen Drahtseile oder Stäben bis max. 1 cm Durchmesser. 
     
  • Glockenrebe (Cobaea scandens): sie wird auch als Krallenwinde oder Glockenwinde bezeichnet, passend zu ihrem für Schlinger typischen Rankverhalten. Sie wächst schnell bis zu vier Meter hoch, im Kübel bleibt sie allerdings kleiner. Spaliere oder gespannte Drähte bieten der Glockenrebe die nötige Rankhilfe, um ihrem Aufwärtstrend zu entsprechen. Ihre anfänglich weißlich-grünen Blütenkelche wechseln alsbald in Richtung leuchtend violett - eine wahre Schönheit, die nicht nur dem profanen Sichtschutzzweck dient, sondern auch eine optische Bereicherung für Balkon und Terrasse bietet! Der Standort sollte sonnig oder zumindest halbschattig sein. Ausgepflanzt wird die frostempfindliche Glockenrebe nach den Eisheiligen, der Sichtschutz ist zur Hochsaison im Juli komplett.
     
  • Feuerbohne (Phaseolus coccineus): wegen ihrer auffälligen, knallroten Blüten wird sie auch Prunkbohne genannt. Es sind Schlinger (Linkswinder), die an wetterfesten Schnüren und Stangen in die Höher wachsen. Feuerbohnen können je nach Art  eine Höhe von zwei bis sieben Metern erreichen. Die dekorativen roten, weiß-roten oder lachsfarbenen Blüten erscheinen von Juni bis September und lassen sich auch von kühlen, regnerischen Sommern nicht davon abhalten! Die Bohnen können als "grüne Bohnen" verzehrt werden, oder aber man wartet die Entwicklung ab und erntet lediglich die Bohnen, sobald die Schoten getrocknet sind und rascheln.
     
  • Japanischer Hopfen (Humulus japonicus): vier Meter hoch wird der japanische Hopfen, der im Unterschied zum heimischen Hopfen nicht so extrem wuchert. Als weiterer Vorteil ist hervor zu heben, dass er auch an schattigen Standplätzen gut gedeiht - eine Seltenheit bei den einjährigen Kletterpflanzen! Die handförmigen Blätter des Hopfens sind 10 bis 15 Zentimeter groß und ergeben schnell einen dichten Blickschutz, der im Frühsommer komplett ist. Schmale Stäbe, gespannte Drähte oder auch einfacher Maschendrahtzaun sind gute Kletterhilfen für den rechtswindenden Hopfen. Die dezenten Blüten entwickeln sich zu hopfenförmigen Fruchtständen, aus denen jedoch kein Bier gebraut werden kann.
     
  • Trichterwinde (Ipomoea purpurea, Trichterwinde): eine krautige Kletterpflanze, die wegen mangelnder Winterhärte nur einjährig kultiviert wird. Sie ist eine schnell wachsende und attraktiv blühende Winde, die - je nach Sorte -  locker drei bis sechs Meter Höhe erklimmen kann. Morgens öffnet sie ihre trichterförmigen, bis zu zwölf Zentimeter großen Blüten in vielen Farben, am Nachmittag ist die Schau schon wieder vorbei, doch erscheinen am nächsten Tag neue Blüten und zwar bis in den September hinein. Die Pflanze gilt als anspruchslos und robust, Kälte und Trockenheit werden vertragen. Als Rankhilfen eignen sich Gitter und Stäbe, leichte Seilsysteme und Ranknetze. Wie die meisten Einjährigen Winden und Schlinger ist ein sonniger, regen- und windgeschützter Standort optimal.

Tipp: Einjährige Kletterer eignen sich gut für die Kombination mit Mehrjährigen, die erst nach Jahren ihre stattliche Größe erreichen. Während Letztere in aller Ruhe heran wachsen, sorgen die Einjährigen bereits "auf die schnelle" für einen funktionierenden Sichtschutz in der ersten Saison.

Passende Pflanzkübel für Kletter-, Schling- und Rankpflanzen

Alle in diesem Ratgeber erwähnten Kletterpflanzen eignen sich auch für die Haltung im Pflanzkübel. Diese müssen jedoch über genug Volumen verfügen, um den Wurzeln der Ranker, Kletterer und Schlinger ausreichend Platz zur Entfaltung zur Verfügung zu stellen. Mehrere Meter hohes Wachstum und ein umfangreiches Blattwerk für den Sichtschutz wird sich in einem Standard-Blumentopf nicht gut entwickeln! Hier gilt es also, eher zu klotzen als zu kleckern, auch bei den Einjährigen mit eher filigraner Gestalt.

Der Handel bietet Pflanztröge mit integrierten Rankgittern, die sich zur Kultivierung von Kletterpflanzen ohne besondere Ansprüche an die Rankhilfe fraglos eignen. Allerdings sehen sie alle ziemlich gleich aus und stehen genau so auch vielfach in Gärten, auf Terrassen und Balkonen. Wer auf ein individuelleres Arrangement Wert legt, kann die Kletterhilfe den Bedürfnissen der Wunschpflanzen entsprechend gestalten und darunter bzw. davor einen Pflanztrog aus modernen Materialien stellen, der auch optisch überzeugt.

  • Pflanztrog MAXI: Aus dem VIVANNO Sortiment ist insbesondere der rechteckige Pflanztrog MAXI für die Integration in ein Rankgerüst bzw. als Basis für Rank- und Kletterpflanzen zu empfehlen. Er ist in verschiedenen Größen und vielen Varianten erhältlich, z.B. aus leichtem Fiberglas im Beton-Design, aus attraktivem Cortenstahl oder Edelstahl, aus dem Naturmaterial Holz und aus trendigem Beton. Mit 60, 80 oder 100 cm Breite und meist 45 cm Höhe und Tiefe ergibt seine Bepflanzung einen Sichtschutz, der für viele Balkone gut ausreicht.
     
  • MAXI und BLOCK: Soll die "grüne Wand" breiter werden, lassen sich mehrere MAXI nebeneinander stellen oder mit einem würfelförmigen BLOCK aus demselben Material ergänzen.
     
  • Raumteiler ELEMENTO: Leichte Rankgewächse, insbesondere die Einjährigen, lassen sich auch gut im Raumteiler ELEMENTO kultivieren - ergänzt durch ein Ranksystem dahinter, als Gitter oder Rahmen mit Schnüren, Stahlseilen, Bambusstäben oder Drähten. Das schmale, platzsparende Trennelement eignet sich gut für einen Sichtschutz, der erst ab etwa Tischhöhe benötigt wird. ELEMENTO steht in vielen Varianten zur Verfügung und gehört zu den beliebtesten Pflanzgefäßen von VIVANNO, da er flexibel nutzbar ist und gleich mehrere Wünsche auf einmal erfüllt: das Abteilen verschiedener Raumbereiche, Sichtschutz durch die Bepflanzung, und alles in bequemer Höhe, die die Pflege deutlich erleichtert.

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