Ratgeber

Terrasse gestalten: Ideen und Tipps

Ob direkt am Haus oder im Garten:  als Wohnzimmer im Freien ist die Terrasse der optimale Ort, um vom Alltag zu entspannen und gemütliche Stunden mit Familie und Freunden zu verbringen. Ideen für die Terrassengestaltung gibt es viele, doch sollte sie Ihrem Lebensstil entsprechen und alle Nutzungen ermöglichen, die Sie sich wünschen. Hier finden Sie Tipps für die perfekte Einrichtung: vom Bodenbelag über die Möblierung bis zur stimmigen Deko.

 

Inhalt:

 

Welcher Terrassen-Stil passt zu Ihnen?

Angesichts der vielgestaltigen Angebote, die es für die Gestaltung, Ausstattung und Möblierung einer Terrasse gibt, ist es hilfreich, sich vorab ein paar Gedanken zum gewünschten Stil zu machen. Das ist nicht zwingend, manche Menschen schaffen es durchaus, spontan und "aus dem Bauch" Entscheidungen zu treffen und einzukaufen - und am Ende passt alles zusammen und eine wunderschöne Terrasse lädt zum Verweilen ein.

Da aber nicht alle dieses "Händchen" haben, hier eine kleine Liste möglicher Stile, die für die Terrassengestaltung in Betracht kommen:

  • Modern: gradlinige Möbel, zurückhaltende Grundfarben in Grau und Weiß, insgesamt eher minimalistisch gehalten, ohne Schnörkel und Schnickschnack - das ist der moderne Terrassenstil, der gut zur eher funktionalen, modernen Architektur passt. Geschliffene Betonplatten oder gegossener Beton als Boden, aber auch gesägte Granitplatten, Schieferplatten, WPC und Fliesen "wie Stein" grundieren das moderne Ambiente. Möbliert wird häufig mit ausladenden Lounge-Möbeln, aber auch Gartenmöbel aus Sandstein, Aluminium und Stahl passen gut, sowie Pflanzkübel aus Beton.
     
  • Romantisch: schmiedeeiserne Balustraden und Rankgitter, Rosen und Hortensien, verschnörkelte Gartenstühle und Tische aus Metall, dazu ein heller Kiesboden oder gemusterte Fliesen - auf der romantischen Terrasse fühlt man sich in eine märchenhafte Vergangenheit versetzt, die ihren Fans einen schönen Ausgleich zum hektischen Alltag bietet.
     
  • Mediterran: wer hätte nicht gerne den sonnigen Süden auf der eigenen Terrasse? Machbar ist das mit einem Bodenbelag aus Kies, Klinkern, Feldsteinen oder Polygonalplatten, in deren Fugen z.B. Sandthymian wachsen darf. Schatten spendet die mit Weinreben berankte Pergola, oft begrenzt eine ockerfarbig verputzte Mauer die Terrasse und klassische Terrakotta-Kübel beherbergen Oleander, Zitruspflanzen und Bouganvilleen (Achtung; mediterrane Pflanzen benötigen ein Winterquartier!). Mediterrane Kräuter wie Lavendel, Rosmarin, Oregano und Salbei gedeihen in Töpfen und Kübeln und verströmen den Duft des Südens.
     
  • Naturnah: eine grüne Oase, in der auf natürliche Materialien wert gelegt und nicht nur die menschlichen Bewohner eine Rolle spielen. Typisch sind Dielen aus heimischen Hölzern (Lärche, Douglasie), deren natürliche Farbveränderung (Patina) im Lauf der Zeit erwünscht ist und nicht verhindert wird. Auch gebrochene Platten oder unregelmäßig verlegte Feldsteine mit bewachsenen Fugen passen gut. Wildblumen und insektenfreundliche Pflanzen in Töpfen und Kübeln begrünen die Terrasse, Efeu berankt die Hauswand, falls die Terrasse am Haus liegt. Insektenhotels und Nistkästen an der Wand geben Insekten und Vögeln eine Heimat. Die Möbel für Menschen bestehen aus Holz, Flechtmaterialien oder gebrauchten Paletten, als Deko eignen sich skurrile Fundstücke vom Flohmarkt oder Sellbstgebasteltes.
     
  • Landhaus: leben wie auf dem Land - auf der Terrasse lässt sich ebenso gut umsetzen wie in der Wohnung, die heute gerne im Landhausstil gestaltet wird. Ein Bodenbelag aus klassischen Holzdielen, Keramikfliesen oder heimischem Naturstein bildet die Grundlage. Weidengeflechte, Holzzäune oder eine Natursteinmauer funktionieren als Abgrenzung und Sichtschutz. Alte Küchenutensilien und bäuerliche Gebrauchsgegenstände dienen als Deko, die Möbel sind eher rustikal, aus Holz oder natürlichem Flechtmaterial. Der klassische Korbstuhl passt hier prima, ebenso eine hölzerne Gartenbank.

Diese Auswahl ist nicht als abschließende Liste zu verstehen! Neben diesen relativ häufig anzutreffenden Varianten gibt es noch viele weitere Stile (z.B. "asiatisch", "poppig", "shabby"...). In der Praxis herrscht allermeist ein sehr individueller Stil vor, der sich kaum an den hier aufgezählten Formen orientiert, sondern an den verschiedenen Elementen und Nutzungen, die in der Terrassengestaltung die Hauptrolle spielen: Bodenbelag, Möblierung, Bepflanzung und Deko.

Der passende Terrassenboden: Holz, Fliesen, Stein?

Der Charakter einer Terrasse wird ganz wesentlich vom Bodenbelag bestimmt. Zwar fallen die Möbel mehr ins Auge, doch der Boden bildet den Hintergrund von allem, was darauf steht. Je nach gewähltem Material vermittelt der Belag eine andere Stimmung. Schon ganz ohne jede Möblierung muss der Terrassenboden Ihnen gefallen, sonst wird die Terrasse nie zu Ihrer Traumterrasse werden! Es lohnt sich also, hier länger zu überlegen, welches Material zum Einsatz kommen soll - nicht ganz einfach, denn heute ist die Auswahl riesig.

  • Holz und WPC: die Holzterrasse ist eine klassische Variante, die häufig gewählt wird. Holzdielen haben eine warme, natürliche Ausstrahlung, das gilt auch für die optisch ähnlichen Dielen aus dem Verbundstoff WPC (eine Mischung aus Holzmehl und Kunststoff). Harte Holzarten wirken edel und sind erste Wahl, bedürfen allerdings gelegentlicher Aufarbeitung mit pflegendem Öl oder Wachs, insbesondere, wenn man die natürliche Farbveränderung im Lauf der Zeit vermeiden will. WPC ist durch den Kunststoffanteil äußerst schmutzabweisend und vergleichsweise pflegeleicht. Mit Klickfliesen aus Holz oder WPC können Sie auch eine gemietete Terrasse aufwerten, da sie leicht wieder entfernt werden können.
     
  • Pflastersteine: Es gibt sie aus Naturstein und aus Beton. Mit ihnen werden meist regelmäßige Muster gelegt, die ein natürlich-rustikales Stimmungsbild erzeugen. Je nachdem, wie dauerhaft die Zwischenräume versiegelt werden, kann sich evtl. Fugenbewuchs entwickeln, der manche Besitzer stört, anderen wegen der naturnahen Optik gefällt. Es gibt sogar spezielle Samenmischungen ("Fugenmischung"), um diesen Bewuchs zu forcieren, wenn die Zwischenräume unversiegelt belassen werden.
     
  • Feldsteine: unregelmäßig geformte Natursteine, mit denen sich auch unregelmäßige Formen legen lassen. In der Anschaffung teurer und schwieriger zu verlegen, doch ergibt sich eine besonders natürliche Optik, die sehr ursprünglich wirkt. Feldsteine passen gut zu mediterran gestalteten Terrassen und verbreiten ein südliches Flair.
     
  • Wegeplatten: zwar nicht "trendig", aber als preisgünstige Lösung häufig gewählt. Die Platten aus Beton gibt es in jedem Baumarkt in unterschiedlichen Größen - sie kommen sowohl auf Terrassen als auch auf Gartenwegen zum Einsatz und sind sehr pflegeleicht. Für einfach, individuell gestaltete Terrassen immer noch eine gute Wahl, wenn es darum geht, Kosten zu sparen.
     
  • Betonboden: im Zuge des innenarchitektonischen Booms des Industrial Designs und des Minimalismus kommt auch draußen der gegossene Betonboden wieder zu Ehren! Das Zement-Kies-Gemisch passt zum modernen Terrassenstil und ist äußerst widerstandsfähig, langlebig und pflegeleicht. Die einheitliche graue Farbe kann man z.B. mit einem farbstarken Outdoor-Teppich auflockern, das kann dann richtig toll aussehen!
     
  • Fliesen: moderne Fliesen für den Außenbereich bietet der Handel in vielen verschiedenen Größen und Mustern. Von Fliesen spricht man - im Unterschied zu Platten - wenn sie aus Keramik bzw. "modernem Steinzeug" bestehen. Die Fliesen müssen frostfest sein, daneben sollten Sie unbedingt auf Rutschfestigkeit achten! Fliesen aus "Feinkeramik" sind glatter und neigen eher zum Bruch als sogenannte "Grobkeramik" (Spaltplatten, Terrakotta, Klinker). Dafür ist die Bandbreite an erhältlichen Farben und Mustern größer als bei den grobkeramischen Fliesen. Insbesondere sind auch Varianten "wie Stein" erhältlich, die verschiedene Gesteine täuschend echt imitieren, sogar solche, die es "in Natur" nie gegeben hat.
     
  • Natursteinplatten: ein besonders hochwertiger, und deshalb teurer Terrassenbelag, dafür sehr robust, "ewig" haltbar und pflegeleicht. Je größer die einzelnen Platten sind, desto teurer sind sie in der Anschaffung. Unregelmäßig geformte Varianten heißen "Polygonalplatten", aus denen sich wahre Kunstwerke am Boden gestalten lassen.
     
  • Kies: eine vergleichsweise günstige Lösung, die in verschiedenen Farbmischungen erhältlich ist - zwischen fast Weiß, verschieden hellem Grau und einem bunten Steingemisch ist alles möglich. Der Nachteil: angewehtes Laub und Krümel vom Gartentisch reichern den Kies auf Dauer an und sind kaum zu beseitigen. Dafür zeigt sich Kies beim Betreten als flexibel und bewegungsfreundlich. Auch das Aufstellen von Möbeln und Pflanzgefäßen auf dem Kies ist kein Problem.

 

Terrassenmöbel und Geräte - Checkliste der Nutzungen

Da Terrassen sehr unterschiedlich sind, kann es keine allgemein gültigen Einrichtungsempfehlungen geben. Vor allem die Größe setzt Grenzen, die sich in der Auswahl der Möblierung niederschlägt. Ebenso spielt die Ausrichtung in eine Himmelsrichtung eine wichtige Rolle: auf der Nordterrasse sind z.B. Sonnenliegen nicht wirklich sinnvoll, auf der Südterrasse ist dagegen ein guter Sonnenschutz unverzichtbar.

Die richtige Wahl der passenden Einrichtung treffen Sie, wenn Sie zunächst überlegen, wie bzw. für was Sie Ihre Terrasse hauptsächlich nutzen möchten. Notieren Sie ihre Vorstellungen und fragen Sie auch alle Familienmitglieder, die die Terrasse nutzen werden. Als Anregung hier eine Liste möglicher Nutzungen mit Tipps für die Wahl der jeweiligen Möbel und Gerätschaften:

  1. Draußen sitzen und entspannen: besonders auf kleinen Terrassen ist dies die häufigste Nutzung. Ein kleiner Tisch zum Abstellen von Getränken und zwei bis drei Gartenstühle möblieren die Miniterrasse, wahlweise kommt auch eine Bank bzw. ein Outdoor-Sofa in Betracht. Auf kleinem Raum ist weniger mehr, denn "voll gestellt" wirkt eine kleine Terrasse erst recht beengt.
     
  2. Die große Runde mit Familie und Gästen: Ein möglichst großer Tisch, evtl. ausziehbar und entsprechend viele Sitzgelegenheiten werden benötigt. Um flexibel zu sein, könnten Sie im Keller oder Schuppen stapelbare Gartenstühle bereit halten und nur jeweils so viele aufstellen, wie gerade gebraucht werden.
     
  3. Chillen und Sonnen: Je nach zur Verfügung stehendem Platz brauchen Sie eine oder mehrere Sonnenliegen. Vom klappbaren Liegestuhl bis zum trendigen "Tagesbett" bietet der Handel unzählige Varianten mit großem oder kleinem Platzbedarf.
     
  4. Sonnenschutz: Auch wer gerne die Sonne genießt, wünscht sich einen Sonnenschutz, wenn es mal zu heiß wird. Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen einer fest installierten Überdachung und einer flexiblen Variante: ausziehbare Markisen, vielerlei Sonnenschirme und stylische Sonnensegel stehen zur Wahl. Welche Variante Sie wählen, richtet sich nach Ihrem Geschmack bzw. sollte dem Stil der Terrasse entsprechen.
     
  5. Draußen grillen: Auf kleinen Terrassen tut es ein elektrischer Tischgrill oder ein Mini-Standgrill, der ansonsten im Schuppen verschwindet. Verfügen Sie über viel Platz, lohnt sich ein fest installierter Grill (Kohle oder Gas) oder Gartenkamin mit Grillfunktion. Trendige Kugelgrillgeräte und Smoker lohnen sich für alle, die häufig grillen und dem Grillspaß den entsprechend hohen Stellenwert auf der Terrasse einräumen.
     
  6. Draußen Kochen: eine moderne Outdoorküche vereint Spüle, Grill und Kochstelle und integriert sie in die Terrasse. Neben ausreichend Platz müssen Sie hier auch die Versorgung mit Strom und Wasser, sowie die erforderlichen Stauräume für Geschirr, die Ablage- und Arbeitsflächen genau planen, damit das Outdoor-Kochen zum stressfreien Vergnügen wird.
     
  7. Aufbewahrung: Wenn Ihre Terrasse an den Garten grenzt und groß genug ist, bietet sie evtl. auch Stellplatz für einen Gartenschrank oder eine Gartenbox, in der Sie Gerätschaften für die Gartenarbeit aufbewahren können.
     
  8. Besondere Nutzungen: Es spricht nichts dagegen, die Terrasse auch ganz anders zu nutzen. So stellen sportlich Aktive auch Fitness-Geräte auf die Terrasse - das Workout im Freien macht im Sommer doppelt Spaß! Wer kleine Kinder hat, kann z.B. einen Sandkasten in die Terrasse integrieren und die gesamte Terrasse als Kinderspielplatz gestalten.

Tipps:

Möbelkauf: Wählen Sie beim Kauf von Gartenmöbeln lieber hochwertigere Modelle. Zwar sehen auch sehr preisgünstige Möbel oft richtig gut aus, doch lässt die Haltbarkeit zu wünschen übrig. Sie müssen häufig ersetzt werden und halten oft nicht einmal eine zweite Saison.

Flexibilität: Denken Sie bei der Einrichtung auch daran, dass sich Ihre Nutzungswünsche oder Ihr Geschmack evtl. ändern können. Insbesondere bei fest installierten und dauerhaft eingebauten Elementen empfiehlt es sich, auf Zeitlosigkeit zu achten und nicht unüberlegt einen aktuellen Trend umzusetzen.

Pflanzen und Pflanzgefäße für die Terrasse

Eine Terrasse ganz ohne Pflanzen wirkt immer ein bisschen wüstenhaft und unbelebt. Ob im Kübel, in Töpfen, rundherum als Rabattenbeet oder in Form vertikaler Arrangements: mit der richtigen Bepflanzung ändert sich die Atmosphäre einer Terrasse deutlich zum Positiven. Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass das Wohnen mit Pflanzen die Stimmung hebt und dem menschlichen Wohlbefinden gut tut.

Für die Terrasse macht es natürlich einen Unterschied, ob sie an einen Garten grenzt und somit bereits von lebendigem Grün umgeben ist oder ob es sich z.B. um eine Dachterrasse oder anderweitig "umbaute" Terrasse handelt. Letztere kann durch intensive Bepflanzung viel gewinnen, aber auch auf der Garten-nahen Terrasse ergänzen Pflanzen die Gestaltung und bieten darüber hinaus auch Nutzwert, insbesondere als Sichtschutz.

Grundsätzlich bieten sich folgende Einsatzmöglichkeiten für Pflanzen auf der Terrasse:

  • als Torwächter links und rechts neben Eingang und Ausgang - die entsprechenden Kübel nennt man auch "Portalvasen". (Siehe dazu auch unser Ratgeber "Mit Pflanzen den Eingang gestalten")
     
  • als Arrangement mehrerer Kübelpflanzen oder Töpfe entlang einer Hauswand, auf Gesimsen oder einer Mauer, die evtl. die Terrasse begrenzt.
     
  • als Solitär und Blickpunkt: eine einzelne große Pflanze im Kübel wirkt als Statement und Hingucker, sofern die Terrasse groß genug ist, damit sie zur Wirkung kommt.
     
  • als Balustradenbegrünung: wer rund um die Terrasse eine Balustrade errichtet, kann dafür bepflanzbare Raumteiler nutzen. An Balustraden oder Geländern aus anderen Materialien lassen sich Balkonkästen anbringen. Blumenkästen gibt es auch auf Ständern, die ebenfalls eine Terrasse schmücken können.
     
  • als Sichtschutz: in Reihe gestellte, hoch bepflanzte Kübel ergeben eine "grüne Wand" die vor neugierigen Blicken schützt.
     
  • als Berankung einer Pergola bzw. Sichtschutzwand.

Tipps:

Privatheit braucht Sichtschutz

Auf der eigenen Terrasse möchte man entspannen und schöne Stunden mit Freunden und Familie verbringen. Mit der Privatheit ist es allerdings nicht weit her, wenn man aufgrund der Lage der Terrasse den neugierigen Blicken der Nachbarn und Passanten ausgesetzt ist. Selbst wenn niemand wirklich schaut, wirkt unbewusst die bloße Möglichkeit des Einblicks störend. Ein Sichtschutz ist das Mittel der Wahl, um das unangenehme Gefühl des Beobachtet-Werdens gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Neben der eigentlichen Funktion eines Sichtschutzes hat dieser oft auch strukturierende Funktion: Wenn z.B. Ihre Terrasse an den Vorgarten grenzt, betreten Gäste das Haus schon mal einfach über die Terrasse - oder sie versuchen es zumindest. Ein guter Sichtschutz vermeidet das!

Zur Gestaltung eines Sichtschutzes gibt es vielerlei Möglichkeiten, zum Beispiel:

  • die "grüne Wand", je nach Situation mittels einer natürlichen Hecke oder mit einer Reihe entsprechend hoch bepflanzter Pflanzkübel. Die Kübel-Variante hat den Vorteil, dass sie sehr schnell zu errichten ist und auch leicht verändert werden kann. Als Kübel eignen sich niedrige Pflanztröge vom Typ BLOCK oder MAXI, sowie die schlanken, als Raumteiler konzipierten ELEMENTO-Modelle.
     
  • Holzwände und Holzzäune, sowie Wände aus geflochtenen Materialien (Weide, Haselnuss, Rattan) haben eine warme Ausstrahlung und passen gut zu einer Terrasse, die ebenfalls mit viel Naturmaterialien gestaltet ist.
     
  • Sichtschutzelemente aus Kunststoff, sowie Verbundstoffen (WPC, BPC) bietet der Handel in vielen Farben und Formen an - auch solchen, die "in Holzoptik" aussehen wie das Naturmaterial. Es gibt sie auch in Varianten, die sich beranken lassen, so dass auch mit ihnen eine "grüne Wand" entstehen kann.
     
  • Ausziehbare Markisen sind nicht nur als Sonnenschutzdach erhältlich, sondern auch in Versionen, die sich seitlich aufziehen lassen. Sie eigenen sich besonders für kleine Terrassen, um z.B. zwei Sonnenliegen vor Blicken zu schützen.
     
  • Vertikale Gärten: Hohe Gestelle, auf denen Pflanzen in der Vertikalen angeordnet sind, liegen im Trend und sind als Sichtschutz gut geeignet. Sie brauchen jedoch eine gute Planung und deutlich mehr Pflege als die anderen Lösungen - dafür haben Sie damit einen echten Hingucker!

Mehr und detailliertere Überlegungen und Tipps zum Sichtschutz finden Sie in unserem Ratgeber "Der Sichtschutz: Zaun, Hecke, Wand oder Pflanzkübel?".

Stimmung machen mit der passenden Deko

Schöne, zweckmäßige Möbel, ein attraktiver Bodenbelag und die passende Begrünung ergeben zweifellos eine stimmig gestaltete Terrasse. Was noch fehlt, sind kleine Details, die Tüpfelchen auf dem "I", die das grüne Wohnzimmer richtig gemütlich machen. Da diese kleinen Verschönerungen in hohem Maße Ausdruck der Persönlichkeit ihrer Besitzer sind, können wir hier lediglich ein paar Anregungen geben:

  • Beleuchtung: Schönes Licht macht Stimmung! Neben einer eher zweckmäßigen Beleuchtung setzen Sie mit LED-Pflanzkübeln und Deko-Leuchten Akzente, die in der Abendstimmung sehr romantisch wirken. Was für eine Überraschung für Ihre Gäste, wenn bis dahin unauffällig Pflanzgefäße auf einmal sanftes Farblicht ausstrahlen!
     
  • Windlichter: eine weitere, sehr stimmungsvolle Möglichkeit, den Charme des Feuers auf die Terrasse zu bringen, sind Windlichter. Besonders gut eignen sich tragbare Windlicht-Laternen, die sie nur bei Bedarf aufstellen.
     
  • Offenes Feuer: Es wärmt nicht nur, sondern verbreitet gemütliches Lagerfeuerfeeling - z.B. in Form einer modernen Feuerschale, die auch auf kleinen Terrassen Platz findet.
     
  • Wasser: ein Terrassenbrunnen bringt das nasse Element auf die Terrasse. Das sanfte Plätschern beruhigt und verbreitet eine anheimelnde Stimmung. Achten Sie darauf, dass die zugehörige Pumpe lautlos funktioniert!
     
  • Deko-Objekte: Kunstfiguren, bunte Kissen, Windspiele, Lichterketten und weitere 1001 schöne Dinge können eine Terrasse gemütlicher machen. Denken Sie daran, die Terrasse nicht zu überladen - ein Sammelsurium bietet oft zu viele optische Reize und wirkt so der Ruhe und Entspannung entgegen, die man auf der Terrasse sucht.

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Die Terrasse reinigen und vor Verschmutzung schützen

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Fragen und Antworten

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