Ratgeber
Schnecken bekämpfen Top 10 ohne Gift

Top 10: Schnecken bekämpfen, aber bitte natürlich!

Sie stehen im Garten und erfreuen sich gerade an Ihren blühenden Pflanzen, den mühevoll angezüchteten Gemüsepflänzchen und den heranwachsenden Salatköpfen und plötzlich entdecken Sie: SCHNECKEN! Ein Graus für viele Gartenliebhaber. In den Beeten sind die schleimigen Tiere für viele alles andere als willkommene Gäste. Wenn von den liebevoll angepflanzten Gewächsen nicht mehr viel übrig ist und überall Löcher in den Blättern vorzufinden sind, dann wird die Unmut gegenüber Schnecken größer und der noch so ruhige Gärtner oder Hobbygärtner erklärt sie zum Feind im Garten. 

Wir wollen Ihnen helfen und unsere Top 10 von umweltfreundlichen Möglichkeiten der Bekämpfung von Schnecken vorstellen. Diese Ratschläge und Tipps sollen dazu beitragen, sich vor Schnecken schützen zu können und um Schnecken im Garten natürlich zu bekämpfen. 

Viele Gartenliebhaber kennen das Problem und greifen auf Schneckenkorn zurück, um gegen die Weichtiere vorzugehen. Hiervon ist allerdings abzuraten, da das Korn nicht nur den Schnecken Schaden zufügt, sondern auch für Haustiere gefährlich werden kann. Für Katzen und Hunde ist Schneckenkorn demnach giftig. Vertrauen Sie auch nicht einfach auf Aufschriften wie: "Für Haustiere ungiftig", denn es gibt keine Garantie, dass der Konsum von größeren Mengen für Ihre Vierbeiner ungefährlich ist. Gehen Sie auf Nummer sicher und agieren Sie nach dem Motto: Schnecken bekämpfen ohne Gift!

Schnecke ist nicht gleich Schnecke

Um effektiv gegen die schleimigen Tiere vorgehen zu können, ist es ratsam, die erklärten Störenfriede erst einmal genauer kennenzulernen. Schnecke ist nämlich nicht gleich Schnecke und somit sind auch nicht alle Arten für unsere Pflanzen schädlich.

  • Gehäuseschnecken wie die Bänderschnecke richten verhältnismäßig wenig Schaden an, da sie sich hauptsächlich von abgestorbenen Pflanzenteilen ernähren.Gehäuseschnecke auf einem Blatt

     

  • Auch die Weinbergschnecke sollte Ihnen keine Sorgen bereiten. Ganz im Gegenteil. Die große Schneckenart steht unter Naturschutz und kann Ihnen bei der Bekämpfung sogar behilflich sein, denn Sie fressen die Eier von Nacktschnecken.Weinbergschnecken sind Gehilfen im Garten 

Die Schnecken, die den Gartenliebhabern Ärger bereiten, sind die Nacktschnecken. Besonders die Ackerschnecke, Gartenwegschnecke und die spanische Wegschnecke machen sich über Ihre Pflanzen her und richten Schaden im Garten an. Letztere ist ein Schädling, der schwierig vertrieben und beseitigt werden kann. Die spanische Wegschnecke ist ein sehr gefräßiges Exemplar, welches zudem weniger wählerisch ist als andere Arten. Sie ist weit verbreitet und unempfindlich. Trockenheit macht ihr wenig aus und selbst natürliche Fressfeinde wie Erdkröten und Igel halten sich durch die hohe Schleimproduktion fern.

Nacktschnecken können bis zu 500 Eier im Jahr legen. Hierzu ist erwähnenswert, dass die nachkommenden Schnecken bereits nach ca. 6 Wochen zur Fortpflanzung fähig sind. Die Eier können Temperaturen von bis zu -20 Grad Celsius aushalten. Es ist also in jedem Fall von Vorteil gegen Schnecken im Garten vorzugehen, denn sie vermehren sich schnell. 

Top 10 unserer Tipps zur Schneckenbekämpfung

Damit sich Ihre Mühe auszahlt, die Sie beispielsweise in das Befüllen und Bepflanzen eines Hochbeets gesteckt haben oder in das Anlegen eines normalen Beetes, empfiehlt es sich Schnecken vorzubeugen oder beim Sichten der Weichtiere direkt mit der Bekämpfung zu beginnen. 

Mit diesen 10 Tipps und Ratschlägen werden Ihre Salate wieder frei von Schnecken sein. Probieren Sie ruhig mehrere Dinge aus, denn eine Kombination der Tipps hilft am Besten.

TOP 10 Schnecken bekämpfen

1. Die richtige Bodenpflege
2. Pflanzen zum Schutz
3. Was riecht denn hier so? Gerüche zum Vertreiben einsetzen
4. Halt Stopp! Schneckenzaun oder Barrieren zum Aufhalten von Schnecken einsetzen
5. Umweltfreundliche Mittel einsetzen
6. Schnecken einsammeln
7. Natürliche Bekämpfung durch Ansiedlung von Fressfeinden
8. Bierfalle: Der Klassiker einmal anders
9. Vorbeugen: Schneckeneier vernichten
10. Das richtige Gießen

1. Die richtige Bodenpflege

Die unliebsamen Schnecken mögen es besonders gerne feucht. Um es ihnen nicht "gemütlich" zu machen, sollten Sie Ihre Beete daher nicht mulchen. Planen Sie lieber häufiger Zeit zum Gießen ein, als sich durch Mulch eine feuchte Grundlage zu schaffen, denn so schützen Sie Ihre Pflänzchen besser vor den Schädlingen. Diese benötigen nämlich ausreichend Feuchtigkeit, um sich optimal fortbewegen zu können. 

Pflanzen, die ganz weit oben auf dem Speiseplan der Schnecken stehen, sollten daher immer gut abtrocknen können. Eine offene Bodenstruktur macht dies möglich.

Sorgen Sie für keine guten Lebensbedingungen und machen Sie es den Tierchen schwer. Je feiner und offener Ihr Boden und die Beete sind, desto weniger gefällt ihnen dies. Lehmiger Boden kann mit Kompost und Sand aufgebessert werden. 
Als kleiner Tipp: Verteilen Sie gehäckselte Nadelhölzer auf der Oberfläche. Die Schnecken mögen diese gar nicht. 

2. Pflanzen zum Schutz

Wer jetzt denkt, dass die gefräßigen Tierchen alles Grüne im Garten fressen, der irrt sich. Um Schnecken zu vertreiben, können Sie auch ganz biologisch auf Pflanzen setzen, denn es gibt durchaus Arten, die mögen sie so gar nicht. Einige Pflanzen sind sogar giftig für sie. Andere wiederum bieten ihnen beim Kriechen durch ihre Beschaffenheiten nicht viel Halt. Auch fleischige Pflanzen sind nicht gern gesehen bei den Weichtieren, denn an diesen können sie nur schwierig knabbern. 

Die für die Schädlinge unliebsamen Gewächse können zum Beispiel zwischen Gemüsepflanzen zum Schutz gesetzt werden. Der Befall kann so reduziert werden. Zudem kann das Beet mit den Pflanzen umrandet werden, die die Schnecken nicht mögen. Sie schaffen sich so ein wenig Abhilfe und schützen Ihren gut wachsenden Kopfsalat. 

Diese Pflanzen mögen Nacktschnecken nicht:

  • Rotlaubige Sorten
  • Kapuzinerkresse
  • Fetthenne
  • Wolfsmilch
  • Hauswurz
  • Bergenie
  • Storchschnabel
  • Geranien
  • Nelkenwurz
  • Eisenhut
  • Maiglöckchen
  • Pfingstrosen
  • Thymian
  • Salbei
  • Rosmarin
  • Phacelia
  • Gräser
  • Farn
  • Bohnenkraut
  • Kamille

3. Was riecht denn hier so? Gerüche zum Vertreiben einsetzen

Wie bereits in Punkt 2 erwähnt, mögen Nacktschnecken keinen Rosmarin, Salbei, Kapuzinerkresse und Thymian. Dies liegt allerdings in diesem Fall nicht am Geschmack, sondern am Geruch. Den Tierchen missfällt dieser. Ebenso mögen sie keinen Knoblauch und keine Zwiebeln. Aber Achtung!!! Bitte kein Basilikum verwenden, da die Weichtiere diesen wiederum sehr gerne mögen. 

4. Halt Stopp! Schneckenzaun oder Barrieren zum Aufhalten von Schnecken einsetzen

Ganz nach der Devise: "Halt, Stopp Schnecken, hier ist Endstation für euch", können Sie die Nacktschnecken von Ihren Beeten fernhalten und das Ganze mit einem herkömmlichen Schneckenzaun aus Metall. Schneckenzäune sind speziell darauf ausgerichtet, die Tierchen aufzuhalten. Erhältlich sind diese in Gartencentern oder Baumärkten. Da die Kosten relativ hoch sind, sollten vor allem Beete mit beliebten Pflanzen der Schnecken umzäunt werden, wie zum Beispiel ein Gemüsebeet mit Kopfsalat. 90 % der Tiere können mit den Zäunen effektiv von einer extra ausgestalteten oberen Kante abgehalten werden. Sammeln Sie Schnecken, die sich am Zaun befinden, einfach ab.
Damit der Schneckenzaun auch wirkungsvoll ist, sollten einige Hinweise beachtet werden: 

  • Der Zaun sollte mindestens 10 cm aus der Erde ragen.
  • Damit ein sicherer Halt gewährleistet ist, sollte er zudem 5 cm in die Erde eingebuddelt werden.
  • Der Zaun sollte keinen Kontakt mit Gemüse oder Gras haben.
  • Einzelne Teile des Schneckenzauns müssen lückenlos miteinander verbunden werden, damit die Weichtiere keinen Weg in das Beet finden.
  • Achtung: Größere Pflanzen könnten mit ihren Blättern über den Zaun ragen und als Brücke zum Beet fungieren.

Neben dem herkömmlichen Schneckenzaun gibt es auch Varianten aus Kunststoff, aus feinem Maschendraht (dieser könnte allerdings für einige kleine Schnecken durchlässig sein) und Elektrozäune, die mit Schwachstrom betrieben werden. Bei Letzterem ist ein Nachteil durch einen hohen Wartungsaufwand gegeben, da es öfters zu Kurzschlüssen kommen kann. Bedingt ist dies durch den Kontakt mit Feuchtigkeit und Erde. 
Auch Zäune und Drähte aus Kupfer können Ihre Beete schützen.

Wer es lieber natürlich mag, kann Barrieren aus Gesteinsmehl, Sägemehl von Nadelhölzern und Kalk einrichten. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass der Schutz nur besteht, wenn es trocken bleibt und die Materialien frisch sind. Zudem sorgt der Kalk bei wiederholter Anwendung für einen erhöhten pH-Wert des Bodens.

5. Umweltfreundliche Mittel einsetzen

Kaffeesatz um Schnecken zu vertreiben.Vielen von Ihnen ist es bestimmt bekannt, dass Kaffee die Schnecken vertreiben soll. Aber hilft das wirklich? Ja! Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass eine geringe Konzentration den Schnecken den Hunger verdirbt und große Konzentrationen sogar tödlich für sie sein können. Verursacht wird dies durch das Koffein. Verteilen Sie den Kaffeesatz um das gesamte Beet oder umkreisen Sie einzelne Gewächse damit. 
Es können aber auch Extrakte verwendet werden. Hierfür bieten sich folgende Pflanzenextrakte an:

  • Extrakt aus Lebermoos
  • Extrakt aus Farn

Sie dringen nicht in das Gewebe der Blätter ein und sind somit für Pflanzen ungefährlich. Sprühen Sie die Extrakte auf die Pflanzen und sie sind geschützt, allerdings nur bis zum nächsten Regen. Das Wasser spült es wieder ab. Der Vorgang muss demnach öfters wiederholt werden. Aber die Mühe lohnt sich. 

6. Schnecken einsammeln

Das Absammeln von Schnecken ist eine sehr wirkungsvolle und effektive Methode, um die lästigen Tiere loszuwerden. Wer kein Problem damit hat, Schnecken mit der Hand anzufassen, der kann dies einfach tun. Empfinden Sie hierbei allerdings Ekel, können im Fachhandel sogenannte Schneckenzangen erworben werden. Um sich die Sucherei im Garten zu ersparen, können Sie ihnen Unterschlumpf und einen Platz zum Schlafen anbieten. Hierfür eignen sich zum Beispiel Dachziegeln, kleine Blumentöpfe oder Holzbretter. Diese einfach im Beet platzieren. 

Da Nacktschnecken meistens nachtaktiv sind, können diese besonders gut spät abends eingesammelt werden. Aber auch nach einem feuchten Regen werden Sie viele Schnecken sichten können.

Nachdem Sie mit dem Sammeln fertig sind, sollten Sie die Weichtiere wieder freilassen. Bitte nicht im Nachbarsgarten, denn auch diese wollen ihre Pflanzen ohne Löcher. Als Richtwert sollte man von ca. 20 m Entfernung zum eingesammelten Ort ausgehen. Die Kleintiere verlieren dann die Orientierung und finden nicht wieder zurück. 

Eine Ausnahme bei der Freilassung gibt es jedoch, die Sie den heimischen Nacktschneckenarten zuliebe beachten sollten: Die spanischen Wegschnecken sollten nicht wieder ausgesetzt werden, denn sie verdrängen die heimischen Nacktschneckenarten aus ihren Lebensräumen. Durchtrennen Sie die Schnecken mit einer Gartenschere. Für die Schnecken ist dies eine eher schmerzlose Methode. Auch das Übergießen mit heißem Wasser stellt eine Variante dar.

7. Natürliche Bekämpfung durch Ansiedlung von Fressfeinden

Eine biologische Variante der Bekämpfung ist es, Fressfeinde von Schnecken zu fördern und Ihnen Unterschlupf im Garten zu gewähren. Nacktschnecken sind eine Nahrungsquelle für Spitzmäuse, Igel, Erdkröten und Blindschleichen. Auch Vogelarten wie Amseln, Stare und Elstern verzehren die schleimigen Tierchen mit Genuss. 

Eigelege und kleine Jungschnecken stehen zudem auf dem Speiseplan von Laufkäfern, Hundertfüßlern und Glühwürmchen. Es gibt demnach viele natürliche Feinde, mit denen Schnecken aus Ihrem Garten beseitigt werden können. 

Was viele sicher nicht wussten, es gibt sogar eine Raubschnecke, die gerne andere Nacktschnecken isst. Der Tigerschnegel. Äußerlich zu erkennen ist diese mit den Nacktschnecken verwandte Art durch ein Leopardenmuster, welches sich über den Tigerschnegel zieht. Er ist eher nachtaktiv und kommt in kleinen Populationen vor. Gelangen diese nicht von allein in den Garten, dann können sie sogar aktiv angesiedelt werden. Sie sind in speziellen Online Shops erhältlich. 

Naturnahe Gärten haben es deutlich leichter Feinde anzusiedeln, denn sie bieten bereits viele Orte an, an denen sie sich niederlassen können. Die Bildung von Haufen mit Gartenabfällen, Reisig und Laub können die Ansiedlung fördern. Pflanzen Sie Sträucher und Hecken, denn diese eignen sich als Nistplätze für die Fressfeinde. 

Natürliche Fressfeinde der Nacktschnecken.

8. Bierfalle: Der Klassiker einmal anders

Viele denken bei natürlichen Arten der Schneckenbekämpfung im Garten als Erstes an eine Bierfalle. Wir möchten Ihnen von der herkömmlichen Weise der Verwendung abraten und Ihnen die Bierfalle mit einem anderen Nutzen vorstellen. 

Das Problem dieser Fallen ist die große Lockwirkung. Es ist nicht nur so, dass die Schnecken aus dem eigenen Garten angezogen werden. Nein! Leider wandern so auch die Nacktschnecken Ihrer Nachbarschaft bei Ihnen ein. Sie erzielen also einen gegensätzlichen Effekt. Die Fallen werden oft direkt neben dem Gemüse platziert. Sie locken demnach viele Weichtierchen an, die sich auch an Ihren Pflanzen zu schaffen machen, denn es ist erwiesen, dass nur ein verhältnismäßig geringer Teil in das Bier hineinfällt. Ein weiterer Nachteil ist, dass der Alkoholanteil im Bier bei warmen Temperaturen schnell verdunstet und genau dieser lässt die Schnecken sterben. Das Bier muss somit oft erneuert werden. 

Sie merken, die herkömmliche Variante weist einige Schwachstellen auf. Wir raten daher: Stellen Sie die Bierfallen an Gartengrenzen auf oder genau da, wo die Nacktschnecken keinen Schaden anrichten können. Sie locken die kleinen Tierchen von den Beeten weg, in denen sie viele Löcher in die Blätter fressen können. Als Tipp: Achten Sie darauf, dass die Fallen nicht ebenerdig sind, sonst können auch andere Tiere von dem Bier angezogen werden und sterben. 

9. Vorbeugen: Schneckeneier vernichten

Schneckeneier können bei bis zu -20 Grad Celsius überwintern. Ein Schneckengelege kommt auf mehrere 100 Eier. Damit Sie nicht viele kleine Schneckenjungtiere in Ihrem Garten begrüßen müssen, können Sie an dieser Stelle vorbeugen. Vernichten Sie die Schneckeneier! Graben Sie im Herbst Ihren Boden nicht mehr um, sondern bearbeiten Sie diesen mit einer Harke, denn in den Hohlräumen der Erde werden die Eier abgelegt. Kräftiges durchharken bringt diese Schneckeneier an die Oberfläche. Als geeignete Jahreszeit bietet sich dafür der Winter an. Die Eier werden von Vögeln gefressen oder erfrieren. 

10. Das richtige Gießen

Und zu guter Letzt eine Methode, die sehr einfach zu realisieren ist. Wenig Aufwand, große Wirkung trifft es bei dieser Variante sehr gut. Um Schnecken zu bekämpfen, können einfach die eigenen Gießgewohnheiten angepasst werden. Gießen Sie Ihre Pflanzen nicht mehr abends oder am späten Nachmittag, die nachtaktiven Tiere können die feuchten Flächen für ihre Fortbewegung und somit für ihre Nahrungssuche nutzen. Sie laden sie quasi indirekt damit zum Essen ein. Viel besser und wirkungsvoller ist es, morgens zum Wasserschlauch oder zur Gießkanne zu greifen. Das Wasser versickert in der Erde und ist bis abends wieder abgetrocknet.

Bewässern Sie die Pflanzen einzeln und nicht flächendeckend das ganze Beet. Alle 2 bis 3 Tage sollten ausreichen, je nach Wetterlage.

Gehen Sie behutsam vor

Neben dem Ärger über löchrige Blattgestelle und abgefressene Salatköpfe haben die Nacktschnecken aber auch ihr Gutes. Nehmen Sie diese Schnecke demnach von der Liste des erklärten Feindes in Ihrer Gartenlandschaft, denn sie frisst auch abgestorbene Pflanzenreste und tote Tiere. Sie sorgt somit auch für Gesundheit in Ihrem Garten. Die Weichtiere sind ein nützlicher Teil der Lebensgemeinschaft, zum Beispiel durch die Mitwirkung an der Humusbildung, die durch das Zersetzen der Pflanzenreste vorangetrieben wird. Gehen Sie daher behutsam vor. Schützen Sie Ihre Pflanzen und bedenken Sie dennoch dabei, dass die Schnecken auch eine Berechtigung haben. 

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