Ratgeber

Ziergräser im Kübel: Hingucker auf Balkon und Terrasse

Ziergräser machen nicht nur im Garten eine gute Figur, sondern zieren immer häufiger auch Balkon und Terrasse. Ob als imposante Solisten, als elegante Lückenfüller oder sommerlicher Sichtschutz: die vielseitigen Gräser sind pflegeleicht und kommen mit ein wenig Schutz auch im Kübel gut über den Winter. Dieser Ratgeber hilft bei der Wahl passender Gräser und informiert über Standort und Pflege.

Inhalt:

Intro:  Ziergräser, Vielfalt mit Vorteilen

Für den berühmten Züchter Karl Förster waren Gräser "das Haar der Mutter Erde". Ihm und weiteren engagierten Züchtern verdanken wir die Vielfalt der Ziergräser, die uns heute zur Verfügung stehen. Wuchshöhen zwischen 25 Zentimetern und stolzen drei Metern, verschiedene Farben und Musterungen, dazu Blütenformen als Bürsten, Rispen, Sterne oder hübsche Wedel - die Auswahl ist riesig, so dass sich für jeden Standort und jeden Zweck passende Ziergräser finden lassen:

  • als auflockernde Begleitpflanzen im Balkonkasten mit blühenden Stauden
  • als mittelhoch oder hoch wachsende Solitärpflanze im repräsentativen Pflanzkübel
  • im Duo als Portalpflanzen rechts und links von Toren und Eingängen
  • als attraktiver Sichtschutz, mittelhoch oder hoch, der gewählten Kübelform entsprechend

Ein weiterer Vorteil der Ziergräser, der sie zu beliebten Garten- und Kübelpflanzen macht, ist ihre Robustheit. Im Unterschied zu vielen Stauden ist Pflanzenschutz bei ihnen kein Thema. Pilze und Schädlinge können ihnen nichts anhaben, Probleme sind meist auf einen falsch gewählten Standort oder Pflegefehler zurück zu führen. Der geplante Standort ist somit das wichtigste Kriterium bei der Suche nach dem passenden Ziergras: Sonnenliebende Gräser werden im Schatten nicht gedeihen, sondern allenfalls kümmern. Schattengräser kommen mit viel Sonne nicht klar, sondern vertrocknen schnell.

Ziergräser für sonnige und halbschattige Standorte

Da die allermeisten Ziergräser die Sonne lieben und auch im Halbschatten gut gedeihen, haben Sie hier die größte Auswahl. Einige beliebte Arten für diese Standorte, die auch für die Kübelhaltung empfohlen werden, stellen wir im Folgenden vor.

  • Blauschwingel / Bärenfellgras  (Festuca cinerea):  ein kleines, mehrjähriges Ziergras, gut geeignet für Blumentopf und Balkonkasten, das in kugeligen Horsten wächst und mit seiner dekorativen blauen Halmfärbung hübsche Akzente setzt. Dabei ist der Blauschwingel ein Ausbund an Genügsamkeit: Je karger die Erde, desto schöner und blauer werden die Gräser! Im Juni erscheinen gelblich-braune Blüten in schmaler Rispenform, damit erreicht das Gras eine Höhe von grade mal 25 bis 30 cm Höhe. Als Trockenheit-liebende Pflanze sollte er im Balkonkasten nur mit ebenso anspruchslosen Gewächsen kombiniert werden, z.B. Heidekraut, Fetthennen und Hauswurze. Im Topf empfiehlt sich ein leichter Winterschutz, um das Durchfrieren zu verhindern.
     
  • Diamantgras (Calamagrostis brachytricha):  ein attraktives, mehrjähriges Ziergras, das mit seiner Wuchshöhe von ca. 100 bis 120 cm zu den gut Topf- und Kübel-tauglichen Gräsern zählt. 20 Liter Erdvolumen sind jedoch mindestens nötig, damit es gedeiht. Das Gras wächst horstig und hat längliche, leicht überhängende längliche, leicht überhängende grüne Blätter,  die im Herbst einen kräftigen, gelblich schimmernder Bronzeton annehmen. Silbrig rötliche Blütenstände in Rispenform erscheinen ab August, im Herbst werden sie ockerbraun, bleiben jedoch attraktiv. Im Blumentopf und Kübel ist das Gras leider nicht winterhart, nur in warmen Gegenden gelingt manchmal die Überwinterung mit viel Winterschutz.
     
  • Japanisches Blutgras (Imperata cylindrica ‘Red Baron’): ein kleinwüchsiges Ziergras, das auch in Pflanzschalen, Balkonkästen und Blumentöpfen gedeiht. Straff aufrecht und horstig wachsend, erreicht es maximal 40 cm Höhe. Seine schmalen Blätter treiben grün aus. Zunächst sind nur die Blattspitzen rot, doch bis zum Herbst werden alle Blätter tiefrot, wodurch das Blutgras zu einer auffälligen Blattschmuckpflanze wird. In unseren Breiten gelangt das hübsche Ziergras nur selten zur Blüte, was wegen des wunderschönen Blattwerks meist nicht vermisst wird. Frostempfindlich, Überwinterung nur mit gutem Winterschutz.
     
  • Neuseeland-Wind-Gras (Anemanthele lessoniana): Seinen poetischen Namen verdankt das Wind-Gras seinen langen, sehr filigranen Halmen, die sich schon bei schwachem Wind hin und her bewegen. Auch mit Farbe punktet das Ziergras: Die bis zu 70cm hohen Halme changieren in Richtung Gelb, Orange und Kupfer, die Blüte ist eher unscheinbar. Insbesondere bei Kahlfrösten benötigt das Gras Winterschutz.
     
  • Rotes Lampenputzergras / Federborstengras (Pennisetum setaceum Rubrum): mit seinem rotbraunen Blattkleid und den flauschig-borstigen Blütenständen ("Lampenputzer") ist das Rote Lampenputzergras ohne Frage ein Hingucker!  Es stammt aus der Mittelmeer-Region, Nordafrika und Süditalien, wo es auf trockenen und steinigen Böschungen wächst. Somit gehört es zu den Trockenheit-toleranten Gewächsen und benötigt eher nährstoffarme, gut durchlässige Erde.  Wegen seiner geringen Höhe (Blätter: bis 60 cm, Blüten bis 70cm) ist es eine beliebte Balkon- und Terrassenpflanze, die interessante Farbakzente setzt. Da es nur bedingt winterhart ist, wird das Rote Lampenputzergras in kalten Gegenden einjährig kultiviert. In wärmeren Regionen kann es mit Winterschutz mehrjährig gehalten werden.
     
  • Zebragras (Miscanthus sinensis 'Zebrinus'): auch "Stachelschweingras" genannt, ist dieses Süßgras eine beliebte Sorte des Silber-Chinaschilfs (Miscanthus sinensis), das aufgrund seiner gelblich-weißen Quermusterung auf grünem Grund an die Streifen eines Zebras erinnert. Das Ziergras wächst aufrecht, buschig in Horsten und wird bis zu zwei Meter hoch. Ab August zeigen sich  silbrig-weiße Blütenrispen, oft bleibt die Blüte auch aus. Im genügend großen Pflanztrog lässt sich das Zebragras als Sichtschutz kultivieren, muss jedoch häufig gegossen werden, da es stets feuchte Erde benötigt.
     
  • Zwerg-Chinaschilf (Miscanthus sinensis Adagio): wegen seiner Wuchshöhe von nur 100 bis 150 cm eignet sich die Zwergform des Chinaschilfs besonders gut für die Kultivierung im Kübel und Pflanztrog. Es wächst horstartig und hat mit seinen schmalen, grün-weiß gestreiften Halmen hohen Zierwert. Im Herbst zeigen sich silbrig-weiße Blütenwedel, die den Blatthorst überragen und sich sanft im Wind wiegen. Alle Chinaschilf-Arten bevorzugen feuchte Erde und tolerieren Trockenperioden nicht. Für die gute Bewässerung muss man also sorgen!

Ziergräser für den Schatten

Für schattige Bereiche stehen leider nicht so viele Ziergräser zur Verfügung. Zwar gehen nicht alle sonne-liebenden Gräser im Schatten ein, doch entwickeln sie sich nicht so gut und bilden auch ihre besonderen Farbformen kaum aus. Einige Arten eignen sich jedoch für schattige Standorte, insbesondere die Seggen aus der Familie der Sauergrasgewächse gelten als die Schattenpflanzen schlechthin.

  • Breitblatt-Segge (Carex plantaginea):  Bis zu 2,5 breite, helle, immergrüne Blätter geben dieser Segge ihren Namen. Mit Raureif überzogen schmückt das Gras auch im Winter Balkon und Terrasse. Sie wird nur 25 bis 30 cm hoch, passt also in Balkonkästen und in den Topfgarten.
     
  • Riesen-Segge (Carex pendula):  Sie wird auch Hänge-Segge genannt, wächst buschig in Horsten und wird bis 120 cm groß. Anfang Juni erscheinen die ährenförmigen Blütenstände, die sich über das winter- bis immergrüne Blattwerk erheben.
     
  • Gelbgrüne Gartensegge (Carex hachijoensis 'Evergold'):  Diese hübsche, wintergrüne Segge mit gelb-bunten Blättern wächst überhängend, aufrecht und erreicht eine Höhe von 20 - 30 cm. Zahlreiche gelbe Blütenwedel erscheinen von April bis Juni. Da sie sehr anspruchslos und robust ist, wird sie für Einsteiger empfohlen.

Wintergrüne Seggen benötigen auch im Winter genügend Feuchtigkeit. Die Gattung der Seggen ist riesig und umfasst ca. 2000 Arten. Der Handel bietet viele Varianten, die im Topf und Kübel gut gedeihen, doch nicht alle sind Schatten-verträglich.

  • Waldmarbel / Wald-Hainsimse (Luzula): ein heimisches Binsengewächs, das mit seinen frisch-grünen schmalen,  immergrünen Blättern selbst starke Fröste überdauert. Das Blattwerk wird kaum über 30 cm hoch, die bräunlichen, locker verzweigten Blütenrispen erscheinen ab April und überragen die Blätter deutlich.
     
  • Rasen-Schmiele / Wald-Schmile (Deschampsia cespitosa): Ein Süßgras, das in lichten Wäldern natürlich vorkommt. Voller Schatten ist also weniger zuträglich, sie gedeiht besser im lichten Schatten und Halbschatten. Der Name rührt von den besonders schlanken Halmen her, die straff aufrecht aus Horsten wachsen. Die Blütenstände der Rasen-Schmiele sind auffällig: eiförmige bis längliche Rispen stehen fedrig, fast waagrecht ab und bilden eine quirlige Form, die hübsch anzusehen ist! Die zierlichen Rispen färben sich zum Herbst hin goldgelb und stehen wie eine Wolke über dem Horst - insgesamt ist das Ziergras dann bis zu 100 bzw. 120 cm hoch.
     
  • Neuseeland-Wind-Gras (Anemanthele lessoniana): das oben bei den Sonnen-Gräsern aufgeführte Ziergras ist schattentolerant, da es aus neuseeländischen Wäldern stammt. Es färbt sich allerdings im Schatten nicht so schön aus.
     
  • Bambus (Fargesia):  Auch Bambus zählt zu den Gräsern und insbesondere unter den Fargesia-Arten finden sich schattenverträgliche Sorten wie etwa "Fargesia nitida" und "Fargesia sp. Juizhaigou." Da hoch wachsende klassische Ziergräser für den Schatten nicht zur Verfügung stehen, ist Bambus evtl. eine gute Lösung! Lesen Sie mehr über Bambus im VIVANNO-Ratgeber "Bambus als Kübelpflanze und Sichtschutz: Auswahl, Pflege und passende Pflanzkübel".

Welche Erde für Ziergräser im Kübel?

Damit sich die Ziergräser auch im Pflanztopf, Balkonkasten und Kübel wohl fühlen, braucht es die richtige Erde. Grundsätzlich vertragen Ziergräser schwach saure bis schwach alkalische Erden, die nicht überdüngt sein dürfen. Das Substrat sollte durchlässig und locker sein, Staunässe muss auf jeden Fall vermieden werden.

Für Ziergräser geeignet sind folgende Substrate:

  • lockere Gartenerde
  • Kübelpflanzenerde, wie sie der Handel anbietet
  • Grünpflanzenerde,
  • Spezialerde für Gräser

Nicht geeignet ist Blumenerde, da diese in allen Varianten viel zu viele Nährstoffe enthält. Viele Gräser gedeihen am besten bei mäßigem Nährstoffangebot - eine Bescheidenheit, die sie zu den erfolgreichsten Gewächsen der Erde macht. Zwar gibt es auch Ziergräser, die nährstoffreiche Böden schätzen, dennoch wird vielfach von Blumenerde abgeraten und statt dessen entsprechendes Düngen empfohlen.

Optimalen Schutz vor Staunässe bietet eine Schicht Blähton auf dem Boden des Pflanzkübels oder Blumentopfs. Mehr dazu in unserem Ratgeber Blähton - Drainage mit Tongranulat.

Ziergras-Pflege: Gießen, düngen, schneiden

Ziergräser sind im allgemeinen eher pflegeleicht. Die wichtigsten Voraussetzungen für ein problemloses Pflanzenleben werden bereits beim Kauf entschieden: Das Gras muss zum Standort passen, dann benötigt es auch im Blumentopf und Pflanzkübel kaum Pflege.

  • Gießen:  natürlich muss ein Ziergras im Kübel ausreichend gegossen werden. Wieviel und wie oft hängt davon ab, ob das Gras eher aus trockenen Gebieten stammt oder aus feuchten Wäldern.  Erstere vertragen zeitweilige Trockenheit gut (z.B. die Schwingel-Arten), andere benötigen kontinuierliche Feuchtigkeit (z.B. Chinaschilf). Auf jeden Fall sollten Sie abgestandenes, kalkfreies bzw. -armes Wasser verwenden!
     
  • Düngen: Wer sein Ziergras jährlich umtopft, braucht es nicht zu düngen. Ganz allgemein gilt bei Gräsern: Weniger ist mehr! Zuviel Düngung schadet den Gräsern, das Blattgewebe wird weich, die Pflanzen verlieren Standfestigkeit und werden anfällig für Krankheiten. Es sollten nur organische Dünger zum Einsatz kommen (Kompost, Humus..), im Kübel können Sie auch organisch-biologischen Flüssigdünger für Grünpflanzen geben oder den für Bambus und Ziergräsern abgestimmten Langzeit-Dünger nutzen.

    Wie oft soll Ziergras gedüngt werden? Dazu gibt es unterschiedlicher Empfehlungen: von einmal pro Saison und einmal monatlich (halbe Konzentration) finden sich unterschiedlichste Meinungen. Wir raten dazu, die Bedürfnisse des gewählten Ziergrases zu recherchieren, mit wenig bzw. seltenster Düngung zu beginnen und diese Praxis nur dann zu steigern, wenn sich an der Pflanze sichtbare Mängel zeigen.
     
  • Schneiden: Sommergrüne Ziergräser sollten im frühen Frühjahr bodennah zurück geschnitten werden. Nicht im Herbst, da die Halme an sich schon einen Winterschutz für die Pflanze darstellen. Beim Zurückschneiden kann die Pflanze auch gleich geteilt und umgetopft werden, wobei wieder gilt: der neue Topf sollte doppelt bis dreimal so breit sein wie das einzutopfende Teilstück.

Tipp:  Da es so viele unterschiedliche Ziergräser gibt, ist es in diesem Rahmen nicht möglich, auf alle Besonderheiten einzugehen. Informieren Sie sich in jedem Fall über die Pflegebedürfnisse der einzelnen Gräser, was dank Internet heute zum Glück sehr bequem möglich ist.

Winterharte Ziergräser: Überwintern im Pflanzkübel

Zwar sind die meisten mehrjährigen Ziergräser, die der Handel anbietet, gut winterhart, doch gilt das hauptsächlich für die Kultivierung im Beet. Im Pflanzkübel oder Pflanztrog sind die Wurzeln weit weniger vor Kälte und Frost geschützt, sie benötigen also Winterschutz. Das gilt insbesondere in rauen Lagen mit sehr kalten Wintern, in wärmeren Gegenden mit milden Wintern reicht es oft aus, die Kübel an einen geschützten Ort an der Hauswand zu rücken.

Folgende Schutzmaßnahmen sind empfehlenswert:

  • Zum Schutz vor Kälte von unten sollten Sie die Pflanzgefäße mit den Ziergräsern auf einen dämmenden Untergrund stellen, z.B. auf Styroporplatten oder Blöcke. Achten Sie jedoch darauf, dass dennoch Wasser ablaufen kann. Kleine Tonfüße, die man unterlegt, haben sich bewährt.
     
  • Umwickeln Sie die Kübel und Töpfe mit Vlies, Jute oder Kokosmatten, um die Wurzeln vor dem Durchfrieren zu schützen.
     
  • Mehrere Kübel oder Pflanztöpfe möglichst eng zusammen stellen, optimalerweise an einer Nordwand. Dort sind sie nicht der Wintersonne ausgesetzt, die im Wechsel mit nächtlicher Kälte die Gräser stresst.
     
  • Kleinere Ziergräser in Blumentöpfen können auch zusammen in einer Kiste überwintern. Ausgekleidet mit Luftpolsterfolie, die Zwischenräume mit Laub aufgefüllt, sind die Gräser für den Winter bestens geschützt.

An frostfreien Tagen müssen Ziergräser vorsichtig gewässert werden. Es entstehen den Winter über mehr Wurzelschäden durch zu große Trockenheit als durch Frost!

Das in Gärten vielfach zu besichtigende Zusammenbinden der Halme großer Ziergräser über den Winter ist nicht unbedingt empfehlenswert! Trockenheit liebende Gräser können darunter sogar faulen. Empfehlenswert ist die Maßnahme allenfalls bei wintergrünem Pampasgras und Pfahlrohr, die jedoch aufgrund ihrer Größe sowieso eher im Freiland als in Kübeln gehalten werden. 

Tipp: Detaillierte Tipps und Infos zur Überwinterung von Kübelpflanzen finden Sie in unserem Ratgeber Kübelpflanzen überwintern - Pflanzkübel winterfest machen.

Welche Pflanzkübel und Blumentöpfe für Ziergräser?

Das Pflanzgefäß für Ziergräser auf Balkon und Terrasse muss mehrere Kriterien erfüllen:

  • Die Größe muss passen! Kleine Ziergräser, die bis ca. 40 cm hoch werden, passen auch in Pflanzschalen, Balkonkästen und große Blumentöpfe. Alle größeren Exemplare benötigen entsprechend stattliche Pflanzkübel. Sehr hohe Gräser sind in massiven, jedoch niedrigen Pflanztrögen (z.B. vom Typ MAXI) am besten aufgehoben.
     
  • Beim Einpflanzen gekaufter Jungpflanzen sollte der Kübel im Durchmesser zwei bis dreimal so groß sein wie der Wurzelballen. Gräser wachsen nicht nur in die Höhe, sondern auch stark in die Breite.
     
  • Die Blumentöpfe und Pflanzkübel müssen frostfest sein, da sie ganzjährig draußen stehen.
     
  • Stabilität:  Je höher und größer die Wuchsform des Ziergrases, desto massiver, gewichtiger und stabiler muss der Pflanzkübel sein, damit die Pflanze bei Wind nicht umgeweht wird. Viele Pflanzkübel aus Holz, aber auch aus Beton sind z.B. relativ schwer.

Tipps: 

Für einen Sichtschutz aus Ziergräsern können Sie entweder niedrige Pflanztröge mit hohen Gräsern bepflanzen, oder aber Raumteiler mit relativ niedrigen und mittelhohen Gräsern bestücken.

Für einen echten Hingucker als Solitärpflanze eignen sich viele hohe Pflanzkübel, entweder als eckige Säulen oder in klassisch runder Form.

Fragen und Antworten

Sie haben Fragen, die in diesem Ratgeber nicht beantwortet wurden? Nutzen Sie das Kontaktformular oder rufen Sie an. Fragen und Antworten zum Thema, die den Artikel ergänzen, veröffentlichen wir künftig in diesem Bereich.

***

Fotos: ein Teil der Titelbild-Collage wurde von @Catja Vedder zur Verfügung gestellt.

Zum nächsten ArtikelZum vorherigen Artikel
Diesen Artikel teilen

Neuen Kommentar schreiben

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.

Eingeschränktes HTML

  • Zulässige HTML-Tags: <a href hreflang> <em> <strong> <cite> <blockquote cite> <code> <ul type> <ol start type> <li> <dl> <dt> <dd> <h2 id> <h3 id> <h4 id> <h5 id> <h6 id>
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Website- und E-Mail-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.